Dem Thema Nachhaltigkeit widmet sich Monika Forstinger seit über 40 Jahren aus tiefer Überzeugung. Schon während ihrer Schulzeit war sie eine engagierte Aktivistin für die Umwelt und entschied sich auch aus diesem Grund für ein Studium an der Universität für Bodenkultur.
Sie war am Institut für Wasserwirtschaft am Paradigmenwechsel beteiligt, der die interdisziplinäre Betrachtung, naturnahen Wasserbau, Fischaufstiegshilfen, Restwasserdotierungen, ökologische Begleitplanung und Bauaufsicht bei Kraftwerksbauten in den Fokus rückte und so den Ausbau der Wasserkraft nach den Demonstrationen in Hainburg wieder ermöglicht.
In den frühen 90er Jahren war sie eine maßgebliche Initiatorin der chlor- und abfallfreien Papierproduktion: Meilensteine wie die Vererdung von Faserreststoffen (Dissertation), erste Biomasse-Verbrennungsanlage in Österreich zur Ökostromproduktion, Verwertung und Integration von Sekundärstoffen von der Pharmaindustrie bis zur Zementproduktion. Die Initiative zur Einführung des Gütesiegels für nachhaltige Waldwirtschaft, des ersten europäischen Ratings für „Nachhaltigkeit als Unternehmenswert“ mit der Schweizer SAM Sustainability Group, die den Dow Jones Sustainability Group Index initiierte, die weltweit erste Umweltzertifzierung einer Papierfabrik und ab 1997 schon konzernweit, extern testierter Nachhaltigkeitsberichte seien dabei als ausgewählte Beispiele erwähnt.
Auch als Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie standen die Reformen und umgesetzten Projekte wie der Gesamtverkehrsplan für Österreich, die Einführung der Maut, die Attraktivierung der Bahn, das Verkehrssicherheitspaket und die umfangreiche Forschungsförderung stets unter dem Gesichtspunkt des ökologischen, ökonomischen und sozialen Gleichklanges – der Nachhaltigkeit.
Die gesamthafte und damit nachhaltige Betrachtung von Problemstellungen sind das Markenzeichen der .proquest, dem Beratungsunternehmen, das sie vor mehr als 20 Jahren gegründet hat und mit einem engagierten Team nachhaltig erfolgreich führt.