7 Kilometer langes Naturjuwel im Norden Österreichs
Foto: Žan Janžekovič (Unsplash)
| Natur & Tourismus

7 Kilometer langes Naturjuwel im Norden Österreichs

Das Auenreservat Marchegg hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem stark belasteten und verschmutzten Gebiet an der Grenze zur Slowakei zu einem beeindruckenden Naturjuwel entwickelt. „Heute können wir stolz auf eine wunderschöne Landschaft inmitten Europas blicken, die international als Feuchtgebiet von großer Bedeutung anerkannt ist", sagt Andrea Johanides, Geschäftsführerin des WWF Österreich.

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In den 1960er und 1970er Jahren war die March aufgrund der starken Verschmutzung durch die Zucker- und Erdölindustrie einer der am stärksten verschmutzten Flüsse in Österreich. Zwischen 2011 und 2019 wurde das bisher größte Renaturierungsprojekt für die March und ihre Auen umgesetzt: Mehr als sieben Kilometer Nebenarme wurden wieder mit der March verbunden, hunderte Meter Ufer wurden von Steinen befreit, mehr als 18 Hektar Feuchtwiesen wurden geschaffen, und mehr als 20 Hektar Sutten für Amphibien und Urzeitkrebse wurden gesichert.

Lebensraum für bedrohte Arten

Nun finden mehr als 500 bedrohte Tier- und Pflanzenarten in den naturnahen Auwäldern, vielfältigen Wiesen und Augewässern Schutz, darunter majestätische Tiere wie Seeadler, Schwarz- und Weißstorch sowie weniger auffällige Arten wie der Eichenbock und die Hügelnelke. Für 81 gefährdete Tierarten sind die Auen der wichtigste oder sogar der einzige Lebensraum in ganz Österreich.

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