Zurück in die Zukunft: Die Milch kommt im Mehrweg

Natur & Tourismus
Mehrweg statt Müllberge
Foto: Mitja Kobal/Greenpeace

Was früher selbstverständlich war, kommt heute mit umso mehr Gewicht zurück: die Milch in der Glasflasche. Berglandmilch, Österreichs größte Molkerei, setzt gezielt auf die Wiedereinführung von Mehrweg-Glasflaschen – und zwar nicht nur für klassische Milchprodukte, sondern auch für pflanzliche Alternativen wie Hafer- und Dinkeldrinks. Damit zeigt die genossenschaftlich organisierte Molkerei, dass Nachhaltigkeit nicht bei der Herkunft der Rohstoffe endet, sondern bis in die Verpackung reicht.

Unternehmenswert genial nutzen
3 Gläser Berglandmilch
Foto: Mitja Kobal/Greenpeace

Inzwischen haben sich die Absatzzahlen der Glasflaschen fast verdoppelt – ein deutliches Zeichen dafür, dass Konsument:innen den Umstieg auf Mehrweg mittragen. Die wiederverwendbaren Flaschen werden regional gesammelt, gespült und erneut befüllt. Das spart Verpackungsmüll, reduziert den CO₂-Ausstoß und stärkt zugleich den regionalen Stoffkreislauf.

Verantwortung weitergedacht

„Unser zentrales, übergeordnetes Ziel ist die Produktion von umwelt- und sozialverträglichen Produkten in einer umfassenden Kreislaufwirtschaft“, betont Geschäftsführer Josef Braunshofer. „Die Mehrwegflasche ist für uns kein Trend, sondern ein logischer Schritt in einer nachhaltigen Gesamtstrategie.“

Berglandmilch arbeitet dabei nicht nur an der Infrastruktur für Rücknahme und Reinigung, sondern auch an der Bewusstseinsbildung beim Handel und bei den Konsument:innen. Das Ziel: langlebige Verpackungssysteme, die in Österreich produziert, genutzt und recycelt werden – und zwar nicht als Nische, sondern als neue Normalität.

Mehrweg als Haltung

Mit dem Ausbau des Glasflaschen-Sortiments, inklusive pflanzlicher Drinks, positioniert sich Berglandmilch als Vorreiter in der nachhaltigen Verpackungswende. Die Verbindung aus bäuerlicher Herkunft, technischer Innovation und gelebter Verantwortung zeigt: Wenn Kreislaufwirtschaft konsequent gedacht wird, entsteht daraus mehr als nur ein Produkt – nämlich ein Modell für eine nachhaltigere Lebensmittelzukunft.

#schongenial, wenn echte Nachhaltigkeit bereits zu Hause im Alltag beginnt.

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