Die Österreichische Gesellschaft für Psychoonkologie (ÖGPO) bietet Menschen mit Krebs und deren Angehörigen eine wichtige Stütze. Sie vermittelt psychologische, psychotherapeutische und psychosoziale Begleitung, um den Herausforderungen einer Krebserkrankung nicht alleine gegenüberzustehen. Ziel ist es, Ängste, Belastungen und emotionale Krisen zu lindern und einen Weg zu mehr Stabilität, Trost und Zuversicht zu eröffnen.
Als gemeinnütziger Verein engagiert sich die ÖGPO dafür, dass psychoonkologische Hilfe für Betroffene und Familien unabhängig von der finanziellen Situation zugänglich ist. Ein Sozialfonds ermöglicht es einkommensschwachen Patientinnen, therapeutische Unterstützung auch außerhalb des Klinikalltags in Anspruch zu nehmen. Zugleich stärkt die ÖGPO die Verbindung zwischen Gesundheitsberufen durch Aus- und Weiterbildung: Ärzt:innen, Therapeut:innen, Pflegekräfte und Psycholog:innen werden im Bereich Psychoonkologie qualifiziert, sodass qualitativ hochwertige Betreuung über ganz Österreich hinweg verfügbar ist.
Damit der Zugang zu Begleitung nicht allein auf spontane Hilfe beschränkt bleibt, gibt es eine Beratungs- und Therapeut*innenliste, Fortbildungen, Kongresse und ein Akademieprogramm. So entsteht ein Netzwerk aus Fachkräften, das Patienten und Angehörige langfristig unterstützt. Gleichzeitig setzt die ÖGPO Impulse im Gesundheitswesen und trägt dazu bei, psychoonkologische Versorgung strukturell zu verankern.
Durch diese Arbeit verbindet die ÖGPO fachliche Kompetenz mit Mitmenschlichkeit. Sie ist eine Brücke zwischen medizinischer Therapie und emotionaler Begleitung. Für alle, die mit der Diagnose Krebs leben müssen, bietet sie nicht nur Unterstützung, sondern auch die Aussicht auf einen Weg, den man nicht allein gehen muss.