Arbing meets Africa ist ein gemeinnütziger Verein aus Österreich, der sich dem Aufbau und der Förderung von Gemeinschaftsprojekten mit Schwerpunkt auf Bildung verschrieben hat. In enger Zusammenarbeit mit Partnern in Kenia unterstützt der Verein nachhaltige Vorhaben, die insbesondere Kinder und Jugendliche erreichen.
Ein Herzstück der Arbeit ist die Arbing School Kamobo im Westen Kenias. Diese Schule wurde von Eltern gegründet und wächst dank der Unterstützung durch Arbing meets Africa beständig: von anfangs rund 40 Schülerinnen und Schülern bis heute auf über 360. Ziel ist, eine hochwertige und dennoch bezahlbare Schulbildung anzubieten. Eltern zahlen kleine Schulgebühren, während Kinder aus sozial benachteiligten Familien völlig entlastet werden.
Das Schulkonzept umfasst nicht nur regulären Unterricht, sondern auch Förderunterricht, damit die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf Prüfungen vorbereitet werden. Klassen werden bewusst klein gehalten (maximal 28 Kinder), damit Betreuung und Lernqualität gesichert sind. Zusätzlich stellt die Schule täglich zwei bis drei Mahlzeiten bereit, investiert regelmäßig in Lehrmaterialien und fördert sportliche Talente.
Langfristig strebt Arbing meets Africa an, dass die Betriebskosten der Schule zunehmend von der lokalen Gemeinschaft getragen werden. Für diesen Wandel gibt es eine strategische Entwicklung bis 2028. Die Initiative ist nicht unbemerkt geblieben: 2021 erhielt der Verein den Eduard-Plier-Preis, 2022 den Lions Sustainability Award – Auszeichnungen, die sein nachhaltiges Engagement würdigen.
Arbing meets Africa verbindet praktische Hilfe, Kooperation vor Ort und das Ziel, Systeme und nicht nur Projekte zu stärken. Es geht nicht um kurzfristige Aufmerksamkeit, sondern darum, dass Gemeinschaften durch Bildung und Eigenverantwortung wachsen.
Mehr Infos: Arbing meets Africa