Über 90 Prozent der erzeugten Energie aus dem Jar 2024 stammten aus Wasserkraft. Bei der Energiegewinnung aus Wasserkraft spielt nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit eine Rolle, sondern auch die Versorgungssicherheit: Wasserkraftwerke können schnell reguliert werden und liefern daher eine stabile Basis im Energiemix. Besonders in Zeiten wachsender Abhängigkeit von Wind- und Sonnenstrom wird ihre Bedeutung immer größer, da sie wetterbedingte Schwankungen ausgleichen können.
Wasserkraft als Rückgrat der österreichischen Stromversorgung
Eine zentrale Rolle in der österreichischen Energieversorgung übernimmt die VERBUND AG, Österreichs führendes Energieunternehmen. Diese betreibt über 130 Wasserkraftwerke in Österreich und Deutschland, von denen viele entlang der Donau und in den Alpen angesiedelt sind. Neben klassischen Laufkraftwerken setzt VERBUND verstärkt auf Pumpspeicherkraftwerke, die wie riesige „grüne Batterien“ fungieren. Sie können Energie speichern und bei Bedarf binnen Sekunden ins Netz einspeisen – ein entscheidender Faktor für die Stabilität des Energiesystems.
Die Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck – Speicherriese mit Zukunftskraft
Ein herausragendes Beispiel ist die Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck in Kärnten. Diese wurde in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert und erweitert. Mit einer Turbinenleistung von mehr als 1.500 Megawatt kann sie so viel Strom bereitstellen wie sechs Donaukraftwerke gleichzeitig. Dank des Kölnbreinspeichers ist es möglich, die Erzeugung hunderter Windkraftanlagen zwischenzuspeichern und bei Bedarf flexibel abzurufen. Damit leistet die Anlage einen wesentlichen Beitrag zur Transformation hin zu einem klimaneutralen Energiesystem.
#schongenial: Somit sind die Pumpspeicherkraftwerke der Gruppe Malta-Reißeck nicht nur Österreichs größte „grüne Batterie“, sondern auch ein Garant für Versorgungssicherheit und Netzstabilität – rund um die Uhr und im Einklang mit den Zielen der Energiewende.