Konkret zeigt sich das in zahlreichen Maßnahmen. Der gesamte Strom stammt bereits aus erneuerbaren Energiequellen, zusätzlich erzeugen acht Photovoltaikanlagen mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern einen Teil des benötigten Stroms. In einem Neubau konnte durch die Kombination aus Photovoltaik und Hackgutheizung sogar eine vollständig erneuerbare Energieversorgung erreicht werden. Parallel dazu investiert das Unternehmen in Wärmerückgewinnung, Energiemonitoring und moderne Anlagentechnik, um Strom-, Gas- und Wasserverbrauch kontinuierlich zu senken.
Kreislaufwirtschaft statt Ressourcenverschwendung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vermeidung von Abfällen. Durch neue Verpackungskonzepte werden jährlich rund 220 Tonnen PET, 100 Tonnen Karton und sechs Tonnen Folie eingespart. Optimierte Transportverpackungen ermöglichen zudem eine bessere Auslastung der Lkw, wodurch weniger Fahrten und geringere CO₂-Emissionen entstehen. Auch Produktionsreste werden sinnvoll weiterverwendet: Fettbestandteile aus den betrieblichen Abwässern gelangen nicht in den Abfall, sondern werden in Biogasanlagen zu erneuerbarer Energie und nährstoffreichem Dünger verarbeitet. So entstehen geschlossene Stoffkreisläufe, in denen wertvolle Ressourcen erhalten bleiben.
„Nachhaltigkeit bedeutet für uns, jeden Schritt entlang der Wertschöpfungskette zu hinterfragen – vom Energieeinsatz über Verpackungen bis hin zur Kreislaufwirtschaft. Jede Maßnahme mag für sich klein erscheinen, in Summe leisten sie jedoch einen wichtigen Beitrag für Umwelt, Unternehmen und Gesellschaft“, bestätigt Geschäftsführer Wolfgang Hochreiter.
Der Mehrwert für die Region
Von diesen Maßnahmen profitiert nicht nur das Unternehmen selbst. Der Bezug erneuerbarer Energien, Investitionen in regionale Heizsysteme und die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region stärken die lokale Wertschöpfung und schaffen wirtschaftliche Stabilität. Gleichzeitig führen geringerer Energieverbrauch, weniger Abfälle und moderne Abwassertechnik zu einer niedrigeren Umweltbelastung.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aktiv eingebunden. Das Unternehmen unterstützt sie etwa bei der Auswahl nachhaltiger Energielösungen für das eigene Zuhause, fördert Umweltbewusstsein im Arbeitsalltag und bietet Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge an allen Standorten. Dadurch endet Nachhaltigkeit nicht am Werkstor, sondern wirkt bis in den privaten Alltag hinein.
#schongenial, wenn nachhaltige Maßnahmen gleichzeitig Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zugutekommen und damit einen Mehrfachnutzen schaffen.