22 Megawatt Leistung auf rund 20 Hektar
Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Startschuss für die neue Photovoltaik-Anlage gefallen. Auf einer Fläche von etwa 20 Hektar werden Solarmodule mit einer installierten Leistung von rund 22 Megawatt errichtet. Damit wird Feiting zum Standort der leistungsstärksten PV-Anlage, die die Energie Steiermark bisher realisiert hat.
Die erwartete Stromproduktion ist entsprechend groß: Mehr als 29 Gigawattstunden erneuerbarer Strom pro Jahr soll der Solarpark künftig liefern. Nach Angaben des Unternehmens entspricht das rechnerisch dem Strombedarf von rund 8.300 Haushalten. Gleichzeitig sollen durch die erneuerbare Stromerzeugung jährlich etwa 4.900 Tonnen CO₂ eingespart werden. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
Wenn Energieerzeugung und Landwirtschaft zusammenspielen
Eine Besonderheit des Projekts ist die geplante agrarische Doppelnutzung. Die Fläche unter und zwischen den Photovoltaik-Modulen bleibt nicht ungenutzt, sondern wird zur Weide für rund 140 Schafe.
Damit zeigt das Projekt, wie sich großflächige Solarstromerzeugung und landwirtschaftliche Nutzung miteinander verbinden lassen. Der Standort liegt zudem innerhalb einer vom Land Steiermark ausgewiesenen Vorrangzone für Sonnenstrom.
Auch das Stromnetz wird fit für die Zukunft
Ein leistungsstarker Solarpark allein reicht allerdings nicht aus. Der produzierte Strom muss auch zuverlässig ins Netz gelangen. Deshalb wurde das angrenzende Umspannwerk Feiting der Energienetze Steiermark bereits erweitert. Rund sechs Millionen Euro wurden dafür investiert.
Die Erweiterung soll nicht nur den neuen PV-Park unterstützen, sondern auch Voraussetzungen schaffen, um künftig weitere Erzeugungsanlagen in der ausgewiesenen Photovoltaik-Vorrangzone an das Stromnetz anzubinden.
Ein starkes Signal für regionalen Sonnenstrom
Mit dem Projekt in Feiting baut die Energie Steiermark ihre regionalen Kapazitäten für erneuerbare Stromerzeugung deutlich aus. Gleichzeitig macht diese #schongeniale Kombination aus Photovoltaik, moderner Netzinfrastruktur und landwirtschaftlicher Nutzung deutlich, wohin die Reise gehen kann: Flächen werden mehrfach genutzt, Strom wird dort erzeugt, wo er gebraucht wird, und die regionale Energieversorgung wird unabhängiger und klimafreundlicher.