Oberösterreich mit „Eye in the Sky“ als Innovations-Vorreiter
Foto: Mathias Arlund (Unsplash)

Oberösterreich mit „Eye in the Sky“ als Innovations-Vorreiter

Seit nun schon sieben Jahren setzt der oberösterreichische Landes-Feuerwehrverband in Zusammenarbeit mit einzelnen Feuerwehren Drohnen in ihren Einsätzen ein – eine Investition in die Sicherheit der in Oberösterreich lebenden Personen. Es wurde intensiv daran gearbeitet, eine flächendeckende Bereitstellung sicherzustellen, indem in jedem einzelnen Bezirk ein Drohnenstützpunkt eingerichtet wurde.

Drohnen sind eine bedeutende Hilfe für die Einsatzkräfte auf dem Boden. Diese zusätzliche Hilfe, das sogenannte "Eye in the Sky", leistet wertvolle Dienste bei großflächigen Einsatzgebieten und in exponierten Lagen. Drohnen bieten somit einen erheblichen Mehrwert für den Einsatzleiter bei der Erkennung von Wärmequellen, der Suche nach Glutnestern oder vermissten Personen. Weitere Einsatzmöglichkeiten der Drohnen sind unter anderem die Feststellung der Einsatzlage, die Darstellung und Dokumentation der aktuellen Lage, die Bereitstellung von Livebildern für die Einsatzleitung sowie die Kontaktaufnahme in exponierten Lagen mithilfe von Lautsprechern.

Ein Beispiel für einen erfolgreichen Einsatz waren mehrere Waldbrände im Jahr 2022, wo aufgrund des schwierigen Geländes Brandherde oft nur zu Fuß erreichbar waren. Die neuen Feuerwehrdrohnen leisteten hier wertvolle Unterstützung bei der Suche nach diesen Brandherden sowie weiteren Glutnestern. Durch die Integration von Drohnen konnten diese schnell lokalisiert werden, was eine effiziente Einweisung der Einsatzkräfte vor Ort ermöglichte und so den Arbeitsaufwand erheblich reduzierte. Oberösterreich zeigt sich somit als Innovations-Vorreiter und gestaltet die Feuerwehr-Einsätze damit für die Bevölkerung sowie die Mitglieder noch sicherer. Schon genial!

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