Wie viel Aufmerksamkeit schenken wir eigentlich den Lösungen?
Denn während wir über Probleme sprechen, arbeiten Menschen, Unternehmen und Initiativen längst daran, Dinge besser zu machen. Oft pragmatisch, manchmal im Kleinen – und vielfach weitgehend unbemerkt. Genau diese Perspektive lohnt sich.
Nicht wegschauen. Anders hinschauen.
Wenn Digitalisierung Unternehmen vor immer neue Herausforderungen stellt, kann man über Komplexität, fehlende Ressourcen oder den rasanten technologischen Wandel klagen. SIWA entwickelt digitale Lösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, Prozesse einfacher, effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten. Technologie wird damit nicht zum Selbstzweck, sondern zum Werkzeug, um konkrete Herausforderungen zu lösen.
Wenn künstliche Intelligenz Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt, kann man vor allem über Risiken und Versäumnisse sprechen. hub4000 bringt Unternehmen, Forschung und Experten zusammen, damit aus neuen technologischen Möglichkeiten konkrete Anwendungen entstehen.
Und wenn gesellschaftlicher Zusammenhalt schwieriger wird, kann man darüber klagen, dass persönliche Beziehungen und regionale Netzwerke verloren gehen. BNI Oberösterreich zeigt, wie durch systematische Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und persönlichen Austausch neue Beziehungen und wirtschaftliche Möglichkeiten entstehen können.
Drei völlig unterschiedliche Beispiele. Und doch verbindet sie etwas: Sie bleiben nicht beim Problem stehen.
Aufmerksamkeit verändert Perspektiven
Lösungsbegeisterung bedeutet nicht, Probleme kleinzureden. Im Gegenteil: Wer Lösungen entwickelt, muss Probleme sehr genau verstanden haben. Der Unterschied liegt darin, wohin wir anschließend unsere Aufmerksamkeit richten.
Auf das, was nicht funktioniert?
Auf das, was bereits gelingt?
Oder noch besser: darauf, wie wir eine Herausforderung lösen können?
Probleme zu lösen, könnte man schließlich auch anders nennen: Innovation.
Beobachten, denken, handeln!
Was wir brauchen, ist mehr Aufmerksamkeit für Menschen und Organisationen, die Möglichkeiten erkennen, Verantwortung übernehmen, ins Tun kommen und Lösungen in die Welt bringen. Lösungen, die uns begeistern.
Weniger Problembewunderung. Mehr Lösungsbegeisterung.
Über den Autor Dr. Alfred Fiedler
Dr. Alfred Fiedler ist Gründer von #schongenial und Entwickler des Konzepts des strategischen Unternehmenswerts.
Seit über 40 Jahren begleitet er Unternehmen in den Bereichen Markenführung und Unternehmensentwicklung. Aus dieser langjährigen Erfahrung entwickelte er das Konzept des strategischen Unternehmenswerts. Es entstand aus der Erkenntnis, dass Unternehmen über einen strategischen Unternehmenswert verfügen, der jedoch häufig unterschätzt und wirtschaftlich ungenutzt bleibt.
Mit seinen Gedanken und Veröffentlichungen lädt er zu einem Perspektivenwechsel ein. Er zeigt, wie Unternehmen den Wert und die Bedeutung ihrer bestehenden Leistungen erkennen, ihren strategischen Unternehmenswert erschließen und daraus wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Mehrwert schaffen können – zum Wohle aller.