Geschäftsführer BBRZ
Werner Grünstäudl – Geschäftsführer – BBRZ Reha GmbH
| Sport & Gesundheit

Berufliche Rehabilitation – ein Gebot der Stunde

Mag. Werner Grünstäudl, Geschäftsführer BBRZ Österreich im Gespräch mit #schongenial

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#schongenial: Das BBRZ verhilft Personen, die aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls aus ihrem Erwerbsleben ausscheiden mussten, neue Berufs- und Lebens-Perspektiven zu finden, um letztlich wieder ein vollwertiges Mitglied der Erwerbsgesellschaft zu sein. Wie viele Mitarbeiter:innen beschäftigt das BBRZ in Österreich?

Grünstäudl: Aktuell sind es rund 1.500 Personen, die sich mit der beruflichen Rehabilitation betroffener Menschen beschäftigen. Es ist eine unbeschreiblich schöne Aufgabe, hochmotivierten Menschen helfen zu können, den Weg zurück in die Arbeitswelt zu finden.

#schongenial: Das Angebot, die umfangreichen Maßnahmen, das alles ist auch mit erheblichen Kosten verbunden. Gibt es für Sie so etwas wie einen Return on Investment?

Grünstäudl: Das kann ich mit einem klaren Ja beantworten, und zwar gleich in drei Dimensionen. Erstens, in Zeiten des Arbeits- und Fachkräftemangels wäre es sträflich, das wundervolle Potenzial motivierter Menschen einfach brach liegen zu lassen. Zweitens, es gibt auch aussagekräftige Kosten-Nutzen-Rechnungen, die klar zu dem Ergebnis kommen, dass bereits nach etwas mehr als 4 Jahren die Mehreinnahmen des Staates bei Personen nach Absolvierung einer beruflichen Rehabilitation die Ausgaben für die Qualifizierungsmaßnahmen übersteigen. Und drittens, nicht zu vergessen, die betroffenen Menschen selbst, die in ihrer Arbeit Sinn sehen und auch das Gefühl erfahren, gebraucht zu werden – das ist ein unschätzbarer Gewinn für die Gesellschaft.

#schongenial: Sprechen Sie mit dem letztgenannten Punkt auch die psychische Verfasstheit der betroffenen Menschen an?

Grünstäudl: Ja, gerade bei unseren Kund:innen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen und beruflichen Situation oftmals deprimiert und traumatisiert sind, gibt eine neue Aufgabe Sinnstiftung und Halt. Wenn dies dann noch in einer von positiver Stimmung geprägten Arbeitswelt stattfindet, haben wir als BBRZ-Team in der Begleitung einen guten „Job“ gemacht.

#schongenial: Wie wichtig ist für Sie und Ihr Team im gesamten Prozess der Begleitung das Aufspannen von Zukunftsperspektiven?

Grünstäudl: Bei Neuorientierung muss man letztendlich nach vorne blicken und Ausschau nach Möglichkeiten und Chance für die Betroffenen halten. Das gelingt umso besser, je positiver die Grundstimmung ist. Wir müssen uns dem vielen Positiven, das uns Österreich bietet – vor allem auch was das Unterstützungsangebot für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen – wieder viel stärker bewusst werden. Und das war auch der Grund, warum ich von #schongenial bereits nach wenigen Minuten vollends überzeugt war. #schongenial leistet meines Erachtens einen wunderbaren Beitrag Positives nicht nur aufzuzeigen, sondern auch bewusst zu machen.

#schongenial: Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir sagen danke für die Partnerschaft und freuen uns schon auf viele positive Nachrichten aus ihrem Haus.

 

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