Von Künstlicher Intelligenz über Umwelttechnik bis hin zu Raumfahrtprojekten – die Preisträgerinnen und Preisträger beweisen, dass Zukunftstechnologien in Oberösterreich längst Realität sind.
KI, Medizintechnik und grüne Lösungen
Besonders im Rampenlicht stand die Linzer Forschungsgruppe von Sepp Hochreiter, die mit ihrer neuen KI-Architektur „xLSTM“ eine international beachtete Innovation vorstellt. Sie ermöglicht eine schnellere und präzisere Verarbeitung von Texten und setzt damit neue Maßstäbe in der künstlichen Intelligenz. Auch die Medizin profitiert von oberösterreichischem Know-how: Ein Simulator für Aneurysma-Operationen wurde ausgezeichnet, ebenso ein Prüfkonzept für transparente und vertrauenswürdige KI-Anwendungen.
In der Industrie sorgte die EV Group mit einer neuen Messtechnologie für Mikrochips für Aufsehen. Das Umwelttechnikunternehmen Scheuch entwickelte ein Verfahren, das den CO₂-Ausstoß von Rauchgasen um mehr als 90 Prozent reduziert. Auch die STIWA Group konnte mit einem System punkten, das die Herstellung von Batteriezellen deutlich effizienter macht.
Von Hightech bis Raumfahrt
Die Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen zeigte sich ebenfalls eindrucksvoll. Das Start-up voidsy gewann mit einem hochsensiblen Tomografiesystem, das selbst kleinste Schäden an Flugzeugstrukturen aufspüren kann. Peak Technology überzeugte mit Präzisionsteilen für ein Weltraumteleskop, und framag präsentierte Technologien, die die Stahlproduktion klimafreundlicher gestalten sollen.
Ein besonderes Highlight war die Auszeichnung für „radikale Innovation“: Ein neuartiger Quantensensor aus dem Science Park Linz verspricht, Messverfahren in Medizin und Industrie einfacher und kostengünstiger zu machen.
Die Preisverleihung macht deutlich: Oberösterreich ist nicht nur ein starker Industriestandort, sondern auch ein Hotspot für Zukunftstechnologien. Hier entstehen Lösungen, die weit über die Landesgrenzen hinaus Wirkung entfalten werden. Das finden wir #schongenial.