Der Neubau entsteht direkt gegenüber dem bestehenden Standort der Raiffeisenlandesbank OÖ und wird künftig das Herzstück eines neuen Campus bilden. Auf rund 25.000 Quadratmetern Nutzfläche sollen Arbeitsplätze, Begegnungszonen und öffentlich zugängliche Bereiche untergebracht werden. Gemeinsam mit Grünflächen und neuen Aufenthaltsbereichen soll so ein offener Stadtraum entstehen, der sich in das Neustadtviertel einfügt.
Holz als tragendes Element
Besonders bemerkenswert ist die Bauweise. Die Raiffeisenlandesbank OÖ setzt auf einen sogenannten Holz-Hybridbau. Dabei werden die Vorteile verschiedener Materialien kombiniert: Während Holz große Teile der Tragkonstruktion bildet, kommen Beton und Stahl dort zum Einsatz, wo sie statisch oder brandschutztechnisch erforderlich sind.
Holz gilt als einer der nachhaltigsten Baustoffe überhaupt. Während des Wachstums speichern Bäume Kohlendioxid, das auch nach der Verarbeitung im Baumaterial gebunden bleibt. Dadurch kann ein Gebäude aus Holz deutlich zur Reduktion von CO₂-Emissionen beitragen. Gleichzeitig ermöglicht die moderne Holzbauweise eine hohe Vorfertigung. Viele Bauteile werden bereits im Werk produziert und anschließend auf der Baustelle montiert. Das verkürzt die Bauzeit, reduziert Lärm und sorgt für eine präzisere Ausführung.
Darüber hinaus schafft Holz eine angenehme Atmosphäre. Sichtbare Holzelemente prägen vielerorts moderne Bürogebäude, weil sie Wärme ausstrahlen und zu einem angenehmen Raumklima beitragen.
Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus
Der Anspruch an Nachhaltigkeit beginnt jedoch nicht erst beim Neubau. Bereits beim Rückbau des früheren Gebäudes auf dem Areal wurde großer Wert auf die Wiederverwertung von Materialien gelegt. Baustoffe wurden möglichst sortenrein getrennt, um sie einem fachgerechten Recycling zuzuführen.
Derartige Beispiele für zukunftsorientiertes Bauen in einer wachsenden Stadt finden wir #schongenial.