Damit der Müll nicht auf der Strecke bleibt

Wirtschaft & Infrastruktur
ASFINAG, Müll, Autobahnen
A1 Westautobahn
Foto ©ASFINAG

Mit einer bemerkenswerten Aktion hat die ASFINAG kürzlich auf ein Problem aufmerksam gemacht, das viele unterschätzen: den Müll entlang Österreichs Autobahnen. Mit Plakaten, Informationsmaßnahmen und der klaren Botschaft, Abfälle nicht achtlos aus dem Fahrzeug zu werfen, soll das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer geschärft werden. Denn jede Flasche, jede Verpackung oder jeder Zigarettenstummel, der im Straßengraben landet, hat Folgen für die Umwelt, für die Verkehrssicherheit und für jene Menschen, die den Müll wieder einsammeln müssen.

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Hinter jedem weggeworfenen Becher steckt ein Problem

Dass diese Botschaft notwendig ist, zeigen die Zahlen: Mehr als 9.000 Tonnen Müll wurden letztes Jahr entlang der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen eingesammelt. Ein großer Teil davon kann nicht maschinell entfernt werden und muss von Mitarbeitenden der ASFINAG händisch oft direkt neben dem fließenden Verkehr beseitigt werden. Das bedeutet ein erhebliches Sicherheitsrisiko für jene Menschen, die täglich dafür sorgen, dass Österreichs Straßen sauber und sicher bleiben.

Neben den Gefahren für die Mitarbeitenden belastet achtlos entsorgter Müll auch die Umwelt. Verpackungen und andere Abfälle verschmutzen Grünflächen, gefährden Tiere und verursachen hohe Entsorgungskosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden. Selbst kleine Gegenstände können auf der Fahrbahn zu gefährlichen Hindernissen werden.

Eine Botschaft, die uns alle betrifft

Die Aktion der ASFINAG macht deutlich, dass Sauberkeit auf Österreichs Straßen keine Aufgabe eines einzelnen Unternehmens ist, sondern eine gemeinsame Verantwortung. Wer seinen Müll richtig entsorgt, schützt nicht nur die Natur, sondern leistet auch einen Beitrag zur Verkehrssicherheit und erleichtert die Arbeit jener Menschen, die täglich für sichere Autobahnen sorgen.

#schongenial, denn diese Aktion macht bewusst, dass Verantwortung bei jedem Einzelnen beginnt.

Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs):
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