Teilhabe beginnt im Alltag
Kinder mit Beeinträchtigung stoßen in vielen Lebensbereichen noch immer auf Barrieren. Das betrifft nicht nur Schule, Freizeitangebote oder Sport, sondern oft schon ganz alltägliche Orte wie den Spielplatz. Während andere Kinder schaukeln, klettern oder Karussell fahren, bleibt ihnen häufig nur die Rolle der Zuschauerin oder des Zuschauers.
Gerade deshalb ist es wichtig, Inklusion auch dort mitzudenken, wo sie bisher noch zu wenig stattgefunden hat. Behindertengerechte Spielgeräte sind dabei mehr als eine zusätzliche Ausstattung. Sie schaffen Begegnungen und ermöglichen Kindern mit und ohne Beeinträchtigung, gemeinsam zu spielen. So wird Inklusion von klein auf selbstverständlich.
Leonding erweitert seine Spielplätze
Eine Vorreiterrolle übernimmt hier die Stadt Leonding. Sie ist dabei, ihre öffentlichen Spielplätze nach und nach um inklusive Angebote zu erweitern. Am Spielplatz Hainzenbachstraße wurde nun ein neues Rollstuhl-Karussell errichtet. Es ist bereits das zweite inklusive Spielgerät in der Stadt.
Den Anfang machte ein Rollstuhl-Trampolin am Spielplatz Remisenstraße in Doppl. Mit dem neuen Karussell gibt es jetzt eine weitere Möglichkeit, bei der Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam aktiv sein und Spaß haben können.
Gemeinsam spielen, gemeinsam wachsen
Inklusive Spielplätze bringen Kinder zusammen, statt Unterschiede hervorzuheben. Sie ermöglichen gemeinsame Erlebnisse und zeigen schon den Jüngsten, dass Vielfalt ganz selbstverständlich zum Leben gehört.
Inklusion am Kinderspielplatz finden wir #schongenial.