Ein Jahr, das den Weg fürs Leben weisen kann

Engagement & Wissenswertes
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Lina beim Freiwilligen Sozialjahr
Foto: ©Rotes Kreuz OÖ.

Nach der Matura direkt ins Studium? Oder doch erst einmal herausfinden, wohin die Reise gehen soll? Lina Huber-Hörmandinger aus Neuhofen im Innkreis entschied sich für einen anderen Weg: ein Freiwilliges Sozialjahr (FSJ) beim OÖ. Jugendrotkreuz. Was als Orientierungsjahr begann, wurde für die heute 20-Jährige zum Sprungbrett für ihre berufliche Zukunft.

Unternehmenswert genial nutzen

Sinnvolle Aufgabe statt planloser Zwischenzeit

Während ihres FSJ beim Jugendrotkreuz Ried besuchte Huber-Hörmandinger mit der Handpuppe „ROKO“ Kindergärten und brachte Kindern spielerisch Erste Hilfe näher. Außerdem unterstützte sie Schulkinder als Lesecoach. Dabei sammelte sie nicht nur praktische Erfahrungen, sondern fand auch Klarheit für ihren weiteren Berufsweg.

„Ich wollte vor dem Studieren einfach noch etwas anderes, Sinnvolles im Gesundheits- und Jugendbereich machen. Das FSJ hat mich in meiner Berufswahl enorm bestärkt“, blickt Huber-Hörmandinger zurück.

Heute studiert sie Ergotherapie an der FH Salzburg. Besonders die Erfahrungen im Team und die Arbeit mit Kindern sind ihr geblieben: „Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit im Team waren richtig gut, und ich habe unglaublich viel gelernt – besonders im Umgang mit Kindern.“

Engagement, das bleibt

Dass ein Freiwilliges Sozialjahr weit über zwölf Monate hinaus wirken kann, zeigen auch die Zahlen des OÖ. Roten Kreuzes: Rund 80 Prozent der Absolventinnen und Absolventen engagieren sich danach weiterhin freiwillig in der Organisation. Auch Huber-Hörmandinger blieb dem Roten Kreuz verbunden und bereitete in den Sommerferien ihre frühere Jugendrotkreuz-Bewerbsgruppe auf das Bundesjugendcamp in Salzburg vor.

OÖ. Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz sieht im FSJ deshalb deutlich mehr als eine Möglichkeit zur Berufsorientierung: „Das Freiwillige Sozialjahr ist weit mehr als nur ein Orientierungsjahr. Die jungen Menschen wachsen an ihren Aufgaben, übernehmen früh Verantwortung und erleben hautnah, was echte Gemeinschaft bedeutet. Sie investieren Zeit in die Gesellschaft und bekommen Fähigkeiten zurück, die ihnen niemand mehr nehmen kann“.

Mit einem neuen Blick in die Zukunft

Für Huber-Hörmandinger hat das Jahr vor allem eines gebracht: Sicherheit bei der Entscheidung für ihren eigenen Weg. „Das Jahr hat mir den Mut und die Bestätigung gegeben, genau den Weg einzuschlagen, den ich jetzt gehe. Man geht mit einem völlig neuen Blick in ein Studium oder den Beruf, weil man die Praxis und das echte Leben schon kennengelernt hat“.

Ein Jahr, in dem junge Menschen anderen helfen und gleichzeitig herausfinden können, wohin ihr eigener Weg führen soll, finden wir #schongenial.

Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
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