Wenn die Wohnsiedlung zum Fußballplatz wird

Sport & Gesundheit
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Mädchen und Bub beim Fußballspielen
Foto: ©SOS Kinderdorf

Eine mobile Mini-Arena, jede Menge Bewegung und Fußball direkt vor der eigenen Haustür: Mit dem Projekt „Heimspiel“ bringen SOS-Kinderdorf und die Stadt Salzburg seit mittlerweile sechs Spielsaisonen Bewegung in Salzburger Wohnsiedlungen. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Kinder zwischen vier und zehn Jahren sollen in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld unkompliziert die Möglichkeit bekommen, gemeinsam Sport zu treiben, neue Kontakte zu knüpfen und den öffentlichen Raum als Spielraum zu entdecken.

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Rund 650 Kinder waren mit dabei

Wie gut das Konzept angenommen wird, zeigt die Bilanz der diesjährigen Saison. Zwischen Anfang Mai und Mitte Juli machte die mobile Bankerl-Arena in sechs verschiedenen Salzburger Siedlungen Station. Rund 650 Kinder nahmen teil – darunter 450 Buben und fast 200 Mädchen. Gerade bei Mädchen wird das Bewegungsangebot zunehmend beliebter. Begleitet werden die Kinder von geschulten Pädagogen des SOS-Kinderdorfs.

Auch Geschwisterkinder fiebern ihrem ersten Einsatz entgegen: „Endlich konnte ich heuer auch dabei sein beim Heimspiel. Ich habe mich schon so drauf gefreut, weil in den letzten Jahren schon meine Geschwister mitgekickt haben. Heuer war es endlich so weit, und es hat Riesenspaß gemacht“, so eine kleine Teilnehmerin.

Wolfgang Arming, Standortleiter des SOS-Kinderdorf Salzburg: „Wir freuen uns, dass wir auch in der sechsten Spielsaison mit dem Projekt Heimspiel so viele Kinder erreichen konnten. Nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die Wohnbauträger können wir die Kinder gezielt in ihrer vertrauten Umgebung abholen und für Sport begeistern. Sport ist für die motorische Entwicklung und die Gesundheit der Kinder nachweislich elementar. Mit der Nachspielsaison können wir mit unseren geschulten Pädagogen noch mehr Kinder in anderen Stadtteilen erreichen.

Nachspiel-Saison verlängert das Fußballvergnügen

Aufgrund des großen Erfolgs geht das „Heimspiel“ in die Verlängerung: Bis 25. September wird in drei weiteren Wohnsiedlungen wöchentlich gekickt. Anpfiff ist jeweils um 15 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Damit bleibt das Angebot bewusst niederschwellig und für Kinder aus der Nachbarschaft einfach zugänglich. Die Spieltermine der Nachspiel-Saison:

Kendlersiedlung: 26.08. | 02.09. | 09.09. | 16.09. | 23.09.
Stadtwerk Lehen: 27.08. | 03.09. | 10.09. | 17.09. | 24.09.
Elisabethstraße: 28.08. | 04.09. | 11.09. | 18.09. | 25.09.

Starke Partner machen das Projekt möglich

Dass das „Heimspiel“ direkt in den Salzburger Wohnsiedlungen stattfinden kann, ist auch dem Engagement der beteiligten Wohnbauträger zu verdanken. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die gswb, die das Projekt bereits seit Jahren als verlässliche Partnerin unterstützt. Sie stellt nicht nur Flächen in ihren Wohnanlagen zur Verfügung, sondern trägt damit wesentlich dazu bei, dass das Bewegungsangebot genau dort ankommt, wo die Kinder leben. Grün- und Freiflächen zwischen den Wohnhäusern werden so zu Orten der Bewegung und Begegnung. 

Für die gswb geht es dabei um mehr als die Förderung eines Sportangebots: Das „Heimspiel“ stärkt das Miteinander in den Wohnanlagen und schafft Möglichkeiten für Kinder, gemeinsam aktiv zu sein, neue Freundschaften zu schließen und ihr direktes Wohnumfeld als gemeinsamen Spiel- und Lebensraum zu erleben. 

gswb-Geschäftsführer Ferdinand Hochleitner bringt diesen Anspruch auf den Punkt: „Das ‚Heimspiel‘ zeigt, wie viel mit einer einfachen Idee möglich ist. Unsere Grünflächen werden zu Treffpunkten, an denen Kinder gemeinsam Fußball spielen, sich bewegen und neue Freundschaften schließen. Es freut uns sehr, dieses Projekt zusammen mit anderen Projektpartnern zu unterstützen und damit ein Stück Gemeinschaft direkt in unsere Wohnanlagen zu bringen.“

#schongenial, wenn Wohnsiedlungen zu Fassballarenen werden.

Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
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