Helfen, eine Quelle von Freude und Gesundheit
Foto: Priscilla du Preez (Unsplash)

Helfen, eine Quelle von Freude und Gesundheit

Positive Nachrichten  erfreuen unser Gemüt - das  erleben wir alle immer wieder.  Aber auch selbstloses Geben und Handeln kann sich positiv auf unsere Psyche auswirken. Durch Handlungen, die anderen zugutekommen, tut man nicht nur den Mitmenschen Gutes, sondern schafft auch eine Quelle von Freude, Gesundheit und persönlichem Wohlbefinden für sich selbst. Hilfe für andere kann dabei vielfältige Formen annehmen. Dies reicht von der ehrenamtlichen Arbeit in einem Obdachlosenheim über die finanzielle Unterstützung von Veranstaltungen und Spenden für Wohltätigkeitsorganisationen bis hin zur Hilfe für enge Freunde und Familienmitglieder. Selbst spontane freundliche Gesten gegenüber Fremden können ein positives Gefühl auslösen.

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In einem Selbst löst das Helfen nicht nur ein erfüllendes Gefühl der Selbstwirksamkeit aus, sondern fördert auch eine gesteigerte soziale Verbundenheit. Das Teilen von Zeit und Talenten mit Bedürftigen oder der Gemeinschaft fördert Empathie und Dankbarkeit. Darüber hinaus wirkt die Freiwilligenarbeit stressreduzierend, da sie Ablenkung und einen Perspektivenwechsel bietet. Sie trägt somit dazu bei, das eigene Wohlbefinden zu steigern und das Selbstwertgefühl zu stärken.

Langzeitstudien zeigen, dass ehrenamtliches Engagement außerdem dazu führt, dass Menschen physisch fitter sind, seltener an Depressionen leiden und die psychische Gesundheit gestärkt wird, da Freude und Sinn geschaffen werden - zwei grundlegende Bedürfnisse des Menschen. Daher kann freiwilliges Engagement eine bewährte Strategie sein, um persönlichen Krisen zu bewältigen beziehungsweise damit umzugehen. In der Neurowissenschaft ist dieses durch Geben ausgelöste neurochemische Belohnungssignal gut erforscht. Die Hilfe für andere führt zur Ausschüttung von Glückshormonen, darunter auch das Bindungshormon Oxytocin. Dieses Hormon wirkt dem Stresshormon Cortisol entgegen und entsteht, wenn ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vorhanden ist.

Letztendlich ist es nicht wichtig, was eine Person zum Ehrenamt bewegt, sondern es geht darum, es einfach zu tun. Und das fühlt sich gut an.

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