Mehr Sicherheit für Patient:innen

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20. qualityaustria Gesundheitsforum, Patientensicherheit
Experten auf dem 20. qualityaustria Gesundheitsforum
v.l.: Marica Pfeffer-Larsson (Branchenmanagement Gesundheitswesen, Quality Austria), Eva Potura (Abteilungsleitung Qualitätssicherung und Patientensicherheit, Gesundheit Österreich), Werner Paar (Co-Geschäftsführer, Quality Austria) Foto: ©Anna Rauchenberger

Patientensicherheit hat viele Facetten. Und ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten, sie zu verbessern. Gute Organisation gehört ebenso dazu wie moderne Technologie, eine offene Kommunikation und die aktive Einbindung der Patient:innen. Beim 20. qualityaustria Gesundheitsforum wurde deutlich, wie diese unterschiedlichen Ansätze zusammenspielen können und welche Lösungen schon heute dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung sicherer und zukunftsfähiger zu gestalten.

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20. qualityaustria Gesundheitsforum
Foto: ©Anna Rauchenberger

Gemeinsam versorgen statt getrennt behandeln

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Vernetzung. Wenn unterschiedliche Gesundheitsberufe enger zusammenarbeiten und Informationen dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden, lässt sich Versorgung besser koordinieren. Multiprofessionelle Teams und Primärversorgungszentren können Patient:innen gezielter begleiten und gleichzeitig Krankenhäuser entlasten. Telemedizin und Gesundheitshotlines ergänzen diese Strukturen, indem sie rasch Orientierung und medizinische Abklärung ermöglichen.

Digitale Lösungen schaffen dafür eine wichtige Grundlage. Sie erleichtern den Austausch von Gesundheitsdaten und können dazu beitragen, dass Informationen Patient:innen entlang ihres gesamten Versorgungsweges begleiten.

Sicherheit beginnt mit offenem Austausch

Doch Technik allein macht Versorgung noch nicht sicher. Mindestens ebenso wichtig ist eine Kultur, in der Mitarbeitende Bedenken äußern und auf mögliche Risiken hinweisen können. Eine gelebte Speak-Up-Kultur und psychologische Sicherheit fördern den offenen Austausch und helfen, kritische Situationen möglichst früh zu erkennen.

Führungskräfte prägen dieses Umfeld entscheidend mit. Wo Fehler und unerwartete Ereignisse nicht nur aufgearbeitet, sondern als Chance zum gemeinsamen Lernen verstanden werden, kann Sicherheit nachhaltig wachsen.

Wenn Technologie zum zweiten Paar Augen wird

Wie gut sich menschliche Expertise und digitale Unterstützung ergänzen können, zeigt das Projekt SiMed. Künstliche Intelligenz unterstützt Pflegepersonen bei der Kontrolle vorbereiteter Medikamente und übernimmt dabei die Funktion eines zusätzlichen digitalen Kontrollblicks. Sie ersetzt nicht die Fachkraft, sondern kann sie bei einer anspruchsvollen Aufgabe entlasten und helfen, Abweichungen frühzeitig zu erkennen.

Zur digitalen Patientensicherheit gehört allerdings auch der Schutz der Systeme selbst. Informationssicherheitsmanagement, beispielsweise auf Basis der ISO 27001, trägt dazu bei, Risiken durch Cyberangriffe, IT-Ausfälle oder Betriebsunterbrechungen systematisch zu reduzieren.

Viele Lösungen, ein gemeinsames Ziel

#schongenial, wenn aus dem Zusammenspiel vieler Faktoren wirksame Patientensicherheit entsteht: vernetzte Versorgung, offene Kommunikation, digitale Unterstützung sowie konsequentes Qualitäts- und Informationssicherheitsmanagement.

Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
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