Für eine Welt ohne Barrieren

#schongenial Initiative seit 2026
Michel Pichler, Katharina Praniess, Karin Praniess Kastner, Isabella Essl, Martin Essl Zero Project
Das Zero Project Austria Team ( von links nach rechts): Michel Pichler, Katharina Praniess, Karin Praniess Kastner, Isabella Essl und Martin Essl. Fotocredit: Zero Project Austria

In einer zunehmend globalisierten Welt wird Inklusion immer mehr zu einem zentralen gesellschaftlichen Thema. Eine Initiative, die sich diesem Ziel mit besonderem Engagement widmet, ist Zero Project. Gegründet wurde es 2009 von der österreichischen Essl Foundation mit der klaren Vision: eine Welt ohne Barrieren für Menschen mit Behinderungen.

Der Name „Zero Project“ steht dabei symbolisch für „null Barrieren“. Ziel ist es, Hindernisse in allen Lebensbereichen – von Bildung über Beschäftigung bis hin zu politischer Teilhabe – systematisch abzubauen.

Im Zentrum der Arbeit steht die Suche nach innovativen Lösungen, die die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern. Weltweit identifiziert das Zero Project erfolgreiche Projekte, Programme und politische Maßnahmen, die bereits in der Praxis funktionieren. Diese sogenannten „Innovative Practices“ und „Innovative Policies“ werden analysiert, ausgezeichnet und international verbreitet.

Ein wichtiges Instrument dafür ist der jährlich erscheinende Zero Project Report sowie die Vergabe der renommierten Zero Project Awards. Jedes Jahr werden rund 70 herausragende Initiativen ausgezeichnet, die sich durch Innovation, Wirkung und Skalierbarkeit auszeichnen.

Ein weiteres Herzstück der Initiative ist die Zero Project Conference, die jährlich in Wien stattfindet. Sie gilt als eine der weltweit bedeutendsten Plattformen für Inklusion und bringt Expertinnen und Experten, politische Entscheidungsträger, Unternehmen sowie Menschen mit und ohne Behinderungen aus über 90 Ländern zusammen.
Hier werden erfolgreiche Lösungsansätze präsentiert, diskutiert und weiterentwickelt – mit dem Ziel, sie international zu verbreiten und umzusetzen.

Auch in Österreich selbst ist das Zero Project aktiv. Unter dem Namen „Zero Project Austria“ werden gezielt Initiativen gefördert, die inklusive Beschäftigung vorantreiben. Dazu gehören unter anderem Unternehmensdialoge, Veranstaltungen sowie der ALC Inklusionspreis, der Unternehmen für ihr Engagement bei der Integration von Menschen mit Behinderungen auszeichnet.

Ein besonderes Merkmal des Zero Project ist sein globales Netzwerk. Mehr als 10.000 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen arbeiten zusammen, um innovative Lösungen zu identifizieren und weiterzuentwickeln.
Diese internationale Zusammenarbeit ermöglicht es, erfolgreiche Ansätze aus verschiedenen Ländern zu übertragen und lokal anzupassen.

Das Zero Project versteht sich dabei nicht nur als Forschungsinitiative, sondern als Plattform für Austausch und Zusammenarbeit. Es verbindet Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, um gemeinsam konkrete Veränderungen zu bewirken.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Zero Project ist weit mehr als ein Projekt – es ist eine globale Bewegung für Inklusion. Durch die systematische Suche nach Lösungen, den internationalen Austausch und die Förderung innovativer Ansätze trägt es entscheidend dazu bei, eine gerechtere und barrierefreie Gesellschaft zu gestalten.

Denn eine Welt ohne Barrieren ist keine Utopie – sondern ein Anliegen, das mit Engagement, Innovation und Zusammenarbeit Schritt für Schritt Realität werden kann.

austria.zeroproject.org

Diese Initiative fördert insbesondere die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs):
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