Schritte, die verbinden
Die Grundidee des Projekts war bewusst simpel: Gehen kann fast jede und jeder. Keine Ausrüstung, keine sportlichen Vorkenntnisse, keine Hürden. Schritte sind die niedrigschwelligste Form der Bewegung. Und genau darin lag die Kraft der Initiative. Über die eigens entwickelte App rotarysteps.com wurden die Schritte automatisch erfasst und zu einer gemeinsamen Weltumrundung addiert. Daraus entstand ein spielerischer Wettbewerb, der Menschen motivierte, sich mehr zu bewegen und gleichzeitig Teil von etwas Größerem zu sein. Viele Teilnehmende berichteten, dass Bewegung durch die Challenge zur Gewohnheit wurde und nun fix zu ihrem Alltag gehört.
Von Wien in die Welt
Der Erlös der Aktion kommt einem klaren Ziel zugute: Inklusive Innovatorinnen und Innovatoren aus dem globalen Süden werden zur Zero Project Conference 2026 in die UNO-City Wien eingeladen. Dort präsentieren sie Lösungen, die weltweit Barrieren abbauen und das Leben von Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern. Unterstützt wurde das Projekt von zahlreichen Sponsor:innen und Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Eine zentrale Rolle spielte dabei Andreas Onea, Paralympics-Medaillengewinner, Zero-Project-Botschafter und Mitglied des Rotary Club Wien-Nordost. Er brachte selbst rund 250.000 Schritte ein und betonte: Inklusion beginnt im Kopf und im Herzen und manchmal einfach mit einem Schritt. Zu den aktivsten Teilnehmern zählte auch Martin Essl, Gründer des Zero Project, der mit 500.000 Schritten maßgeblich zum Erfolg beitrug und den starken Einsatz aller Beteiligten würdigte.
Nach der erfolgreichen Weltumrundung blickt der Rotary Club Wien-Nordost bereits nach vorne: 2026 soll es symbolisch mit noch mehr Teilnehmenden und noch größerer Wirkung bis zum Mond gehen.
#schongenial, wenn aus etwas so Alltäglichem wie Gehen eine gemeinsame Bewegung entsteht, die Menschen verbindet und Inklusion möglich macht.