Wer eine Lehre macht, sammelt schon früh wertvolle Berufserfahrung, wird in echte Arbeitsprozesse eingebunden und lernt, Verantwortung zu übernehmen. Unternehmen wiederum profitieren davon, dass sie Nachwuchskräfte nach ihren Standards ausbilden und dadurch Mitarbeiter:innen gewinnen, die fachlich wie menschlich perfekt ins Team passen.
EuroSkills 2025: Österreichs Talente überzeugen international
Wie stark dieses Modell ist, zeigte sich jetzt bei den EuroSkills 2025 in Herning, Dänemark. Das österreichische Team holte dort insgesamt zwölf Medaillen – sechs Mal Gold, drei Mal Silber und drei Mal Bronze – sowie zahlreiche Auszeichnungen für Spitzenleistungen.
Gold ging an:
- Jonas Danninger (Kälte- und Klimatechnik)
- Leonie Tieber (Kfz-Technik)
- Sara Sinhuber (Fliesenlegen)
- Elena Mathis (Hotel-Rezeption)
- Johannes Gstrein (Sanitär- und Heizungstechnik)
- Lukas Ritzberger & Lukas Miedler (Betonbau, Team)
Silber erhielten:
- Martin Riegler (Anlagenelektrik)
- Markus Manser (Bodenlegen)
- Theresa Fink & Miriam Haider (Mode-Technologie, Team)
Bronze gewannen:
- Tarik Begeta & Stefan Tomp (IT-Netzwerk- und Systemadministration, Team)
- Katharina Höller (Malerei)
- Daniel Schinagl (Schweißen)
Mehr als Medaillen: Ein Signal für die Zukunft
Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt Leonie Tieber, die als erste Frau überhaupt Europameisterin im Beruf Kfz-Technik wurde. Doch egal ob Malerei, Floristik, Schweißen oder IT – die Vielfalt der prämierten Disziplinen zeigt eindrucksvoll, wie breit die duale Ausbildung aufgestellt ist.
Die Erfolge in Dänemark sind nicht nur glänzende Pokale für die Vitrine. Sie sind ein starkes Zeichen dafür, dass eine Lehre in Österreich jungen Menschen Türen öffnet, Perspektiven schafft – und sie sogar bis aufs internationale Siegerpodest bringen kann. Das finden wir #schongenial.