Das Ergebnis heißt „Flügel“, ein Stadtmöbel, das künftig in mehreren oberösterreichischen Städten zum Einsatz kommt. Die erste öffentliche Präsentation erfolgte am Linzer Pfarrplatz im Rahmen der Aktion „Play Fountain“.
Neun Ideen, ein Siegerprojekt
Die Aufgabenstellung an die Studierenden war klar definiert: Das Möbelstück sollte zum Sitzen und Liegen einladen, robust und nachhaltig sein, gleichzeitig mobil bleiben und generationsübergreifend funktionieren. Dafür entstanden in Kleingruppen insgesamt neun Konzepte, die auf Umfragen, Materialstudien und gestalterischen Analysen basierten.
Nachdem die Entwürfe in einer Ausstellung im Foyer der WAG-Zentrale präsentiert worden waren und sich mehr als 100 Mitarbeitende an der Abstimmung beteiligt hatten, stand das eindeutige Ergebnis fest: Das Projekt „Flügel“ der Designstudenten Clemens Friedl und Florian Koneczny setzte sich durch. Ausschlaggebend waren die klare Formsprache, die durchdachte Funktionalität und die hohe gestalterische Qualität.
Der „Flügel“ kombiniert eine V-förmige Sitzbank mit einem angrenzenden Holzdeck. Während die Bank Kommunikation und Austausch fördern soll, eignet sich das Deck zum Sonnenbaden, Picknicken oder Entspannen. Gefertigt wird das Möbel aus thermobehandeltem Eschenholz und einer teilbaren Stahlkonstruktion – langlebig, robust und transportfähig zugleich.
Von Linz nach Wels: Ein Design-Objekt mit Vorbildwirkung
Nach der Präsentation am Pfarrplatz fand der „Flügel“ bereits weitere Standorte. Ein Exemplar steht mittlerweile bei den Dragoner-Höfen in Wels, ein weiteres nahe dem Forum Oed am Bindermichl – jeweils in unmittelbarer Nähe von Spielplätzen und damit an Orten, die Begegnung fördern sollen.
Für die WAG ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie kreative Kooperationen konkrete Verbesserungen im öffentlichen Raum schaffen können. Projektleiter Manuel Gattermayr betont: „Wir freuen uns sehr über die gelungene Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz und bedanken uns herzlich bei den engagierten Studierenden sowie Professor Zeppetzauer für ihre kreativen Ideen. Alle eingereichten Entwürfe waren beeindruckend und haben hohe gestalterische Qualität gezeigt – umso mehr freut es uns, dass wir das Siegerprojekt auch in die Umsetzung bringen.“
#schongenial, denn mit dem „Flügel“ entsteht damit nicht nur ein Designobjekt, sondern ein neuer Ort der Begegnung – entwickelt an der Universität und angekommen mitten im Alltag der Menschen.