Ziegen bringen neue Chancen

Engagement & Wissenswertes
Sei So Frei OÖ, Uganda, Ziegen, RIFO
Bäuerin in Uganda mit Ziege
Foto: © Sei So Frei OÖ

Eine Ziege ist weit mehr als ein Nutztier. Für viele Familien in Uganda bedeutet sie die Chance auf bessere Ernährung, ein regelmäßiges Einkommen und mehr Sicherheit für die Zukunft. Damit diese Hoffnung Wirklichkeit wird, begleitet RIFO (The Ripple Foundation) kleinbäuerliche Familien auch mit praktischen Schulungen und persönlicher Beratung.

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Ziege in Uganda
Foto: © Sei So Frei OÖ

Damit Ziegen gesund wachsen

320 Familien sind ins aktuelle dreijährige Projekt zur ländlichen Entwicklung im Bezirk Kasese, Uganda, eingebunden, das „Sei So Frei OÖ“ fördert. Einige der Familien haben inzwischen bereits Ziegen erhalten. Deshalb standen im Juli 2026 Schulungen zur Haltung und Versorgung der Tiere im Mittelpunkt. Die Teilnehmer:innen erfuhren, wie sie Krankheiten und Parasiten frühzeitig erkennen können, worauf es bei der Pflege ankommt und wie sie ihre Tiere bedarfsgerecht mit Futter versorgen. Denn gesunde Ziegen wachsen besser, bekommen Nachwuchs und können langfristig zu einer wichtigen Einkommensquelle werden. Die Kleintiere eignen sich auch in vielerlei Hinsicht besser als Kühe: Sie sind deutlich günstiger in der Anschaffung, besser an schwierige klimatische Verhältnisse angepasst und können auch von Familien mit kleinen landwirtschaftlichen Flächen gehalten werden. Gleichzeitig liefern sie wertvollen Mist, der in Hausgärten und auf Feldern als natürlicher Dünger eingesetzt werden kann.

Wissen, das langfristig wirkt

Die Herstellung und Nutzung von organischem Dünger ist daher auch Teil der Schulungen durch RIFO, die das Projekt vor Ort umsetzt. So lernen die Familien, wie sie aus leicht verfügbaren Materialien hochwertigen Dünger machen und in ihren Hausgärten einsetzen können, was deutlich höhere Erträge mit sich bringt. Für viele Familien bedeutet das eine spürbare Verbesserung ihrer Ernährung und folglich auch ihrer Gesundheit: Frisches Gemüse sorgt für mehr Abwechslung und wichtige Nährstoffe auf dem Speiseplan. Was nicht selbst verbraucht wird, kann auf lokalen Märkten verkauft werden. So entstehen zusätzliche Einnahmen, die beispielsweise für Schulgeld, Medikamente oder andere notwendige Ausgaben verwendet werden.

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Besonders wertvoll ist der praktische Ansatz der gemeinsamen, wöchentlichen Schulungen: Die Teilnehmer:innen treffen sich reihum bei einem anderen Gruppenmitglied und setzen das Gelernte zuhause direkt um. Häufig geben sie ihre Erfahrungen an Nachbarfamilien weiter, sodass sich das Wissen Schritt für Schritt in den Dorfgemeinschaften verbreitet und damit die Lebensbedingungen vieler Menschen verbessert. 

#schongenial, wenn kleinbäuerliche Familien in Uganda ihre Gesundheit und ihr Einkommen stärken und damit Schritt für Schritt einer selbstbestimmten Zukunft näherkommen. 

Gemüsegarten in Uganda
Foto: © Sei So Frei OÖ
Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
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