Wie Inklusion Zukunft schafft

Wissenschaft & Bildung
Esterhazy Betriebe, Rettet das Kind, WirtschaftsIntegrative BerufsAusbildung, Inklusion, AMS Burgenland
Gruppenfoto Wiba Lackenbach
v.l. Josef Waller (Rettet das Kind), Bianca Danzinger (Rettet das Kind), Iris Baldinger (Esterhazy Betriebe AG), Anna Prinz (Esterhazy Betriebe AG), Florian (Absolvent), Michael Gröschl (Vorstand der Esterhazy Betriebe AG), Vanessa Wild (Rettet das Kind), Cornelia Thüringer (Rettet das Kind), Jutta Mohl (AMS Oberpullendorf) | Foto: ©Andreas Hafenscher

Für viele junge Menschen ist der Einstieg ins Berufsleben ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Für Menschen mit Behinderung sind die Hürden dabei jedoch oft deutlich höher. Umso wichtiger sind Initiativen, die echte Chancen eröffnen und den Übergang in die Arbeitswelt aktiv begleiten. Die Kooperation zwischen der Esterhazy Betriebe AG und der Organisation „Rettet das Kind“ zeigt, wie dieser Übergang erfolgreich gelingen kann. Gemeinsam ermöglichen sie jungen Menschen im Rahmen der WirtschaftsIntegrativen BerufsAusbildung (WIBA) eine praxisnahe Qualifizierung und damit neue berufliche Perspektiven.

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Lernen dort, wo Arbeit stattfindet

Das Besondere am WIBA-Modell ist die enge Verbindung von Ausbildung und Praxis. Seit 2021 stellt Esterhazy Ausbildungsplätze zur Verfügung und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, direkt im betrieblichen Alltag wichtige Fähigkeiten zu erwerben. Statt ausschließlich theoretischer Inhalte stehen reale Arbeitsabläufe, konkrete Aufgaben und praktische Erfahrungen im Mittelpunkt. Die Auszubildenden lernen dabei nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Teamarbeit, Kommunikation und eigenverantwortliches Handeln. 

Individuelle Förderung als Schlüssel zum Erfolg

Jeder Mensch bringt unterschiedliche Talente, Bedürfnisse und Voraussetzungen mit. Deshalb basiert die WirtschaftsIntegrative BerufsAusbildung auf maßgeschneiderten Ausbildungsplänen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden während der gesamten Ausbildungszeit von erfahrenen Fachkräften begleitet und unterstützt. Gemeinsam werden Lernziele definiert und individuelle Entwicklungsschritte geplant. Dieses persönliche Coaching sorgt dafür, dass die Auszubildenden ihre Potenziale bestmöglich entfalten können und gleichzeitig Sicherheit im Berufsalltag gewinnen. Die finanzielle Absicherung des Projekts erfolgt durch das AMS Burgenland. 

Ein Gewinn für Menschen und Unternehmen

Inklusion ist weit mehr als soziale Verantwortung. Unternehmen profitieren von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die neue Perspektiven und wertvolle Erfahrungen in den Betrieb einbringen. Gleichzeitig zeigt die Zusammenarbeit, dass Vielfalt am Arbeitsplatz funktionieren kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Fachleute betonen seit Jahren, dass inklusive Bildungs- und Ausbildungsangebote entscheidend sind, um gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und den Zugang zum Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern. 

Die Kooperation zwischen Esterhazy und „Rettet das Kind“ macht deutlich, wie erfolgreiche Inklusion in der Praxis aussehen kann: durch individuelle Förderung, echte Berufserfahrung und das gemeinsame Ziel, Menschen Chancen statt Grenzen aufzuzeigen. #schongenial, wenn über Inklusion nicht nur gesprochen, sondern sie Tag für Tag konkret gelebt wird.

Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs):
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