Laptop auf Verandatisch mit Holzstapel im Hintergrund
Foto: Georgia de Lotz / Unsplash

Holz 2.0: Wie Daten die Zukunft des Bauwesens gestalten

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Der Bausektor steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die durch innovative Lösungen und digitale Tools bewältigt werden müssen. In diesem Zusammenhang spielt die Digitalisierung eine entscheidende Rolle, um nicht nur Effizienzsteigerungen zu erzielen, sondern auch die Nachhaltigkeit im Bauwesen zu fördern. Ein innovatives Pilotprojekt aus Österreich zeigt, wie diese Ziele durch die gezielte Nutzung von Daten und Technologie erreicht werden können.

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Die digitale Revolution, die den Holzbau verändert

Das Projekt, bekannt unter dem Namen TIMBIM, ist eine einzigartige Initiative, die von führenden Organisationen wie Holzforschung Austria, buildingSMART Austria, dem Fachverband der Holzindustrie und VIE Build GmbH entwickelt wurde. Es bietet Architekten, Planern und Ausführenden ein praxistaugliches Tool, um die digitale Transformation im Holzbau voranzutreiben.

Ein zentraler Aspekt dieses Pilotprojekts ist die Nutzung von Daten und Informationen als Grundlage für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Die Plattform dataholz.eu stellt bereits gesicherte und verlässliche Informationen über den Einsatz von Holz als nachwachsendem Rohstoff zur Verfügung. Diese Datenbank hat sich als unentbehrliches Werkzeug etabliert und bietet den Nutzern Sicherheit im Holzbau, indem sie Bauteile mit behördlich anerkannten Nachweisen bereitstellt.

Die neue Ära der digitalen Architektur ist angebrochen

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist die Integration dieser Daten in digitale Gebäudemodelle. TIMBIM nutzt die Informationen aus dataholz.eu, um die Datendurchgängigkeit in digitalen Gebäudemodellen zu gewährleisten. Dadurch wird nicht nur der Planungsprozess optimiert, sondern auch eine frühzeitige Simulation von Energieverbrauch und ökologischem Fußabdruck ermöglicht. Durch den Vergleich verschiedener Bauteil-Typen können Planerinnen und Planer bereits in der Entwurfsphase fundierte Entscheidungen treffen, die zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beitragen.

Insgesamt zeigt das TIMBIM-Pilotprojekt, wie die gezielte Nutzung von Daten und digitalen Tools dazu beitragen kann, die Digitalisierung im Holzbau voranzutreiben und gleichzeitig die Nachhaltigkeit zu steigern. Durch die Integration von Informationen über den Einsatz von Holz als nachwachsendem Rohstoff werden nicht nur Effizienzsteigerungen im Bauwesen erreicht, sondern auch wichtige Schritte in Richtung einer nachhaltigen Zukunft gemacht.

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Quelle: ots.at

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