Mit der Ausstellung LIFE INKlusive zeigt das Ars Electronica Center gemeinsam mit seinen Partnern, wie Kunst barrierefrei entstehen kann – und wie unsichtbare Impulse sichtbar gemacht werden.
Life Ink: Die Technologie, die Gedanken malt
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die innovative „Life Ink“-Technologie, entwickelt vom Ars Electronica Futurelab in Kooperation mit dem Kreativunternehmen Wacom. Sie erfasst Biosignale wie Hirnströme, Augenbewegungen, Muskelreaktionen und Hautleitfähigkeit. Diese Daten werden in Echtzeit in farbenprächtige Visualisierungen übersetzt – persönliche Kunstwerke, die direkt aus den inneren Empfindungen und Reaktionen der beteiligten Personen entstehen.
Kreatives Miteinander statt Schubladendenken
Das Projekt ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen inklusiven Kunstateliers (u. a. von Caritas OÖ, KuK-promente OÖ, Lebenshilfe Linz und Institut Hartheim), Studierenden der Kunstuniversität Linz sowie dem Ars Electronica Center. In Workshops und Führungen lernten die Künstler*innen die Life Ink-Technologie kennen und entwickelten gemeinsam individuelle digitale Werke.
Das Besondere: Menschen mit Behinderung stehen dabei nicht am Rand, sondern im Zentrum des künstlerischen Prozesses – als gleichberechtigte und sichtbare Mitgestalter*innen.
Ausstellung mitten in der Stadt
Gezeigt werden die entstandenen Arbeiten im splace am Linzer Hauptplatz – einem Ort, der für Begegnung und Austausch steht. Die Ausstellung ist vom 12. bis 18. Mai 2025, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr, kostenlos zugänglich. Die feierliche Eröffnung findet am 12. Mai um 17:00 Uhr statt.
Wir finden das #schongenial, wie gesellschaftliche Barrieren über Kunst und Einsatz innovativer Technologien überwunden werden können.