Damit ist sie tief im ländlichen Raum verwurzelt und für viele Jugendliche die erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, Gemeinschaft zu erleben, Verantwortung zu übernehmen und etwas zu bewegen.
Vielfalt an Themen und Chancen
Die Themenpalette ist breit: Von Landwirtschaft und Umwelt über Kultur und Brauchtum bis hin zu Sport, Bildung und sozialem Engagement deckt die Landjugend nahezu alle Lebensbereiche ab. Ein Projekt kann die Organisation eines Erntedankfestes sein, ein anderes die Unterstützung bei Hochwasserschäden oder das Sammeln von Spenden für Familien in Not. Auch internationale Begegnungen, Wettbewerbe und Seminare gehören zum fixen Programm – so wird der Blick über den Tellerrand hinaus gefördert.
Ein wichtiger Aspekt: Die Landjugend ist Basisdemokratie pur. Jede Ortsgruppe gestaltet ihr eigenes Programm, trifft Entscheidungen gemeinsam und sorgt so dafür, dass die Anliegen der Jugendlichen im Mittelpunkt stehen.
Das Ehrenamt spielt dabei eine zentrale Rolle. Jahr für Jahr leisten die Mitglieder unzählige freiwillige Stunden – sei es beim Renovieren eines Spielplatzes, beim Organisieren von Sportturnieren oder bei Benefizveranstaltungen. Laut internen Erhebungen kommen so in ganz Österreich mehrere Millionen ehrenamtliche Stunden zusammen. Damit ist die Landjugend nicht nur ein Freizeitverein, sondern ein bedeutender gesellschaftlicher Motor, der das Zusammenleben in ländlichen Regionen stärkt.
Landjugend Urfahr-Umgebung & der Ehrenamtstag 2025
Im Bezirk Urfahr-Umgebung zeigte die Landjugend heuer eindrucksvoll, wie stark das Ehrenamt ist. Am 14. September 2025 fand in Sonnberg im Mühlkreis erstmals der Ehrenamtstag statt – unter dem Motto „Hauts eich her, san ma mehr!“. Schon am Vormittag lockte eine stimmungsvolle Feldmesse zahlreiche Besucher an. Danach folgten Vereins- und Infostände, Mitmachprogramme, ein buntes Kinderprogramm, Musik und regionale Schmankerln. Auch die einzelnen Ortsgruppen präsentierten sich kreativ am „Landjugend-Weg“.
Das Feedback war überwältigend: Der Ehrenamtstag brachte Menschen zusammen, machte die Vielfalt des Ehrenamts sichtbar und hinterließ den Eindruck, dass gemeinsames Anpacken im Bezirk Urfahr-Umgebung nicht nur Tradition, sondern Zukunft ist.
Unterstützung aus der Wirtschaft: Zellinger zeigt Verantwortung
Damit solche Veranstaltungen möglich sind, braucht es nicht nur engagierte Freiwillige, sondern auch starke Partner. Einer davon ist die Firma Zellinger GmbH aus Walding – ein Familienunternehmen mit rund 130 Mitarbeiter:innen, spezialisiert auf Entsorgung sowie Transporte und Baggerungen. Geschäftsführer Jürgen Humer-Zellinger betont: „Wir unterstützen diesen Tag, weil Ehrenamt das Fundament unserer Gesellschaft ist. Wer hier mitmacht, stärkt die Gemeinschaft und die Zukunft der Region.“
#schongenial finden wir, dass dieser Ehrenamtstag auch von einem weiteren #schongenial-Partner, der Hochreiter Gruppe aus Bad Leonfelden unterstützt wurde.