Vom Stoff zur Verantwortung

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Workwear, Hersteller, Blåkläder, OEKO‑TEX MADE IN GREEN
Blåkläder OEKO-TEX® MADE IN GREEN Label
fotocredit: © Blåkläder Workwear

Der Workwear-Hersteller Blåkläder setzt ein starkes Zeichen für nachhaltige Produktion: Seit Anfang 2026 tragen bereits 250 Kleidungsstücke des Unternehmens das international anerkannte Label OEKO-TEX® MADE IN GREEN. Damit wird bestätigt, dass diese Produkte entlang der gesamten Lieferkette unter strengen Umwelt- und Sozialstandards hergestellt und von unabhängiger Seite überprüft wurden.

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„Nachhaltigkeitslabels müssen vertrauenswürdig sein. Sonst besteht die Gefahr von Greenwashing“, betont Anders Carlsson, CEO von Blåkläder. Verlässliche Standards würden es Kundinnen und Kunden erleichtern, bewusste Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig den ökologischen und sozialen Wandel in der Textilindustrie voranzutreiben.

Ein Label mit hohen Anforderungen

Das Label OEKO-TEX® MADE IN GREEN versichert, dass ein Kleidungsstück strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Dazu gehört unter anderem, dass in der gesamten Wertschöpfungskette Umweltaspekte berücksichtigt werden, sichere und faire Arbeitsbedingungen gewährleistet sind und jedes Produkt vollständig rückverfolgt werden kann. Zusätzlich werden die Materialien auf Schadstoffe getestet.

Bei Blåkläder wächst die Zahl der entsprechend zertifizierten Produkte kontinuierlich. Nachdem 2024 zunächst 14 Artikel das Prüfverfahren erfolgreich durchlaufen hatten, konnte das Unternehmen die Zahl der zertifizierten Produkte nun deutlich erhöhen. „Wir sind stolz darauf, dass bereits so viele unserer Kleidungsstücke die anspruchsvollen Anforderungen erfüllen“, sagt Carlsson. „Unser Ziel ist jedoch, dass langfristig unser gesamtes Sortiment dieses Label trägt.“

Der Zertifizierungsprozess sei allerdings sehr umfangreich. Selbst mit eigenen Produktionsstätten und nahezu vollständiger Transparenz in der Lieferkette brauche die Prüfung Zeit. Ein Zeichen dafür, wie rigoros die OEKO-TEX®-Standards tatsächlich sind.

Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette

Für Blåkläder ist Nachhaltigkeit kein kurzfristiger Trend, sondern Teil der Unternehmensstrategie. Bereits seit über 20 Jahren sind OEKO-TEX®-Standards in die Produktionsprozesse integriert. Seit 2018 lässt das Unternehmen seine Produktionskette zudem nach dem STeP by OEKO-TEX®-Standard zertifizieren, der die Umweltleistung und soziale Verantwortung entlang der gesamten Herstellung bewertet.

Ein entscheidender Vorteil: 98 Prozent der Blåkläder-Kleidungsstücke werden 2026 in unternehmenseigenen Fabriken produziert. Dadurch behält Blåkläder die Kontrolle über Arbeitsbedingungen, Materialbeschaffung und Produktionsprozesse. Viele dieser Produktionsstätten sind zudem nach LEED zertifiziert – einem internationalen Standard für nachhaltige Gebäude, der Kriterien wie Energieeffizienz, Wasserverbrauch, Arbeitsumfeld und CO₂-Emissionen umfasst.

Für Carlsson steht fest: Unternehmen, die ihre Produktion nicht genau überwachen können, tun sich schwer, Arbeitsbedingungen zu verbessern oder ihre Klimabilanz zu reduzieren. Deshalb sollten Einkäufer von Arbeitskleidung verstärkt darauf achten, dass ihre Lieferanten Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette überwachen und aktiv beeinflussen können.

#schongenial, wenn Blåkläder mit inzwischen 250 zertifizierten Produkten zeigt, wie Transparenz, Verantwortung und langlebige Qualität in der Arbeitskleidungsbranche zusammenfinden können.

Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
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