Für Christian Schuster ist der Dienst am 24. Dezember seit acht Jahren selbstverständlich. „Das ist für mich selbstverständlich“, sagt der hauptberufliche Qualitätsmanager. Kolleg:innen mit Kindern sollen Weihnachten gemeinsam feiern können, erklärt er, bei ihm werde einfach an einem anderen Tag gefeiert. Auch Dominik Kaiser übernimmt seit 17 Jahren den Weihnachtsdienst. „Ich freue mich wirklich jedes Jahr darauf, denn man trifft in der Weihnachts-Nachtschicht immer viele vertraute Gesichter, auch bei der Polizei oder im Krankenhaus.“
Junge Freiwillige mit großer Motivation
An der Ortsstelle Pregarten stehen heuer erstmals Mara (19), Emanuel (20) und Fabian (22) gemeinsam am 24. Dezember im Dienst. Kennengelernt haben sie sich beim Roten Kreuz, heute sind sie ein eingespieltes Team und enge Freunde. „Wir möchten für die Menschen da sein und freuen uns schon auf den gemeinsamen Dienst“, sagt Mara. Emanuel und Fabian ergänzen: „Es ist so ein gutes Gefühl, den Leuten helfen zu können und für die Probleme der Leute Lösungen zu finden. Und man bekommt so viel Dankbarkeit zurück.“
Die Einsätze an Weihnachten reichen von planbaren Fahrten zu Familienbesuchen bis zu Notfällen. „Wir behandeln die Patient:innen an Weihnachten genauso wie das restliche Jahr über auch. Alle haben die gleiche Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient“, betont Schuster. Gleichzeitig sei die emotionale Stimmung an diesen Tagen besonders spürbar.
Rund um die Uhr für Oberösterreich da
Zwischen dem 24. und 26. Dezember stehen jährlich über 1.900 überwiegend freiwillige Rettungsdienst-Mitarbeiter:innen für rund 1,5 Millionen Oberösterreicher:innen bereit, unterstützt von mehr als 700 Engagierten in Pflege- und Sozialdiensten.
Das ist #schongenial, weil diese Freiwilligen genau dann helfen, wenn andere feiern und damit zeigen, wie stark Solidarität, Mitmenschlichkeit und freiwilliges Engagement unsere Gesellschaft machen.