Semmeringbahn: 25 Jahre UNESCO Welterbe
Foto: Daniela Turcanu (Unsplash)
| Natur & Tourismus

Semmeringbahn: 25 Jahre UNESCO Welterbe

Die Semmeringbahn, eröffnet im Jahr 1854, erlangte 1998 als erste Bahnstrecke weltweit den prestigeträchtigen Titel "UNESCO Welterbe". Dieses technische Meisterwerk, konzipiert von Carl Ritter von Ghega, markierte Europas erste normalspurige Gebirgsbahn. Der Bau dieser Strecke erforderte die Arbeit von bis zu 20.000 Menschen. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums betonte man nicht nur den Stolz auf dieses Welterbe, sondern auch die Verantwortung für dessen Erhaltung.

Tourismus soll wachsen

Es wurde beschlossen, in den kommenden 10 Jahren gemeinsam mit Gemeinden und Investoren die Region neu zu beleben. Projekte wie die Umgestaltung des Kurhauses zum Grand Semmering durch Florian Weitzer, die Revitalisierung des Südbahnhotels durch Christian Zeller und die Panhans-Gruppe, die am Hotel Panhans arbeitet, wurden dabei hervorgehoben. Darüber hinaus soll das Mobilitätsangebot verbessert, die Infrastruktur und das Wassermanagement überarbeitet und das Kunst- und Kulturangebot erweitert werden.

Semmeringbahn – ein UNESCO Welterbe

Die Semmeringbahn überwindet auf der Strecke von Gloggnitz nach Mürzzuschlag 459 Höhenmeter und passiert 100 Brücken, 16 Viadukte und 15 Tunnel. Es gibt verschiedene Aktivitäten rund um die Bahnstrecke, darunter den Bahnwanderweg, der an den eindrucksvollen Bauten des 19. Jahrhunderts vorbeiführt. Der 20-Schilling-Blick bietet einen besonders schönen Ausblick auf das Kalte Rinne-Viadukt und war einst auf der Rückseite der 20-Schilling-Banknote abgebildet. Besucher können mehr über die Geschichte der Semmeringbahn im Ghega-Museum und im Weltkulturerbe Informationszentrum erfahren.

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