Sicher groß werden

Wissenschaft & Bildung
ÖAMTC, Das kleine Straßen 1x1, Young Mobility Convention, Verkehrserziehung, Petra Riener, Harald Großauer
Das kleine Straßen 1x1
Fotocredit: ÖAMTC OÖ.

Der erste Weg allein zur Schule, das Radfahren mit Freund:innen oder der tägliche Weg zum Kindergarten. Für Kinder sind das große Schritte in die Selbstständigkeit. Gleichzeitig lauern im Straßenverkehr zahlreiche Gefahren, die sie oft nicht richtig einschätzen können. Umso wichtiger ist es, Kinder frühzeitig zu begleiten, zu schulen und ihnen Sicherheit zu geben, nicht nur punktuell, sondern über viele Jahre hinweg. Verkehrssicherheit beginnt daher lange bevor Kinder alleine unterwegs sind und begleitet sie idealerweise durch alle Lebensphasen.

Spazierraupen
Fotocredit: ÖAMTC

Die Arbeit des ÖAMTC Oberösterreich setzt sich seit Jahrzehnten mit gezielten Programmen für sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen ein.

Sicher unterwegs von Anfang an

Rund um den Schulbeginn rückt die Kinderverkehrssicherheit besonders in den Fokus. Ein geübter Schulweg kann im Ernstfall entscheidend sein. „Besprechen Sie dabei auch Eventualitäten und geben Sie notwendige Verhaltenshinweise. So können die Kinder auf unvorhergesehene Situationen vorbereitet werden, damit sie dann im Notfall nicht hilflos oder hektisch reagieren“, sagt Petra Riener, Leiterin der Verkehrssicherheit beim ÖAMTC Oberösterreich. Entscheidend ist dabei die Wiederholung: „Verhaltensempfehlungen müssen oft durchgegangen und besprochen werden, damit sie sich beim Kind einprägen. Das Gelernte sollte also immer wieder, in regelmäßigen Abständen, wiederholt werden.“

Lernen durch Erleben statt erhobenem Zeigefinger

Verkehrssicherheit ist jedoch kein Thema für einen einzelnen Monat. Der Mobilitätsclub engagiert sich mit professionellen Verkehrserziehungsprogrammen, die Kinder altersgerecht an das richtige Verhalten im Straßenverkehr heranführen. Bereits im Kindergarten lernen Fünfjährige mit „Das kleine Straßen 1x1“ spielerisch den sicheren Umgang mit Gehsteig, Straße und Zebrastreifen. In der Volksschule folgen Programme wie „Blick und Klick“ oder „Hallo Auto!“, bei denen Kinder selbst erleben, dass selbst eine Notbremsung ein Auto nicht sofort zum Stillstand bringt. Alle Programme, die jährlich von rund 20.000 oberösterreichischen Kindern und Jugendlichen in Anspruch genommen werden, folgen dem Prinzip „Lernen durch Erleben“ und thematisieren auch moderne Gefahren wie Smartphones oder Kopfhörer.

Jugendliche sensibilisieren und dabei Verantwortung stärken

Für Jugendliche in berufsbildenden und höheren Schulen stehen Themen wie Geschwindigkeit, Alkohol oder Moped-Tuning im Mittelpunkt. In Verkehrssicherheitsdialogen wird offen über Risiken und Verantwortung gesprochen. „Gerade in einem Alter, in dem risikoreiches Verhalten eine große Rolle spielt, ist es wichtig, die jungen Menschen zu sensibilisieren und über die möglichen Konsequenzen unvorsichtigen Handelns aufzuklären“, betont Harald Großauer, Landesdirektor des ÖAMTC Oberösterreich. Ein besonderes Highlight als größtes Verkehrssicherheitsevent Österreichs ist die alle zwei Jahre stattfindende Young Mobility Convention, bei der tausende oberösterreichische Schulkinder Verkehrssicherheit praxisnah, altersgerecht und mit viel Spaß erleben.

#schongenial, wenn aus spielerischem Lernen Sicherheit fürs ganze Leben entsteht.

Young Mobility Convention 2024
Young Mobility Convention 2024. Fotocredit: Christian Redtenbacher
Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
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