Wenn junge Ideen die Welt verändern

Engagement & Wissenswertes
Mission Humanity, OÖ. Jugendrotkreuz, Franziskus-Gymnasiums Wels, HTL Leonding, JRK Sierning
1. Platz Welser Schule
Welser Schule gewinnt mit „Herzen, die von Herzen kommen“. Credit: OÖRK/Asanger

Beim großen Finale von „Mission Humanity“ wurden die besten Jugendprojekte Oberösterreichs ausgezeichnet. Diese zeigen eindrucksvoll, wie viel Kraft in Engagement, Kreativität und Mitgefühl steckt. Insgesamt 22 Initiativen wurden eingereicht, zehn davon schafften es ins Finale. Am Ende überzeugten drei Projekte aus Wels, Leonding und Sierning die Jury besonders – doch eigentlich standen alle Teilnehmenden für eines: den Wunsch, die Welt aktiv ein Stück besser zu machen.

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2. Platz HTL Leonding
HTL Leonding macht Barrieren sichtbar. Credit: OÖRK/Asanger

Junge Ideen mit großer Wirkung

Im OÖN-Forum präsentierten die Finalistinnen und Finalisten ihre Projekte vor einer Fachjury. Dabei wurde schnell klar: Junge Menschen wollen nicht nur zuschauen, sondern handeln. Das OÖ. Jugendrotkreuz unterstützt die Siegerprojekte nun mit bis zu 2.500 Euro und begleitet sie bei der Umsetzung.

„Alle teilnehmenden Gruppen haben bewiesen, wie viel man mit Engagement und Zusammenhalt erreichen kann“, betonte Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz. Die Projekte zeigen, dass jede und jeder einen positiven Beitrag zum Zusammenleben leisten kann, unabhängig vom Alter.

Drei Projekte, die berühren

Den ersten Platz sicherte sich das Franziskus Gymnasium Wels mit dem Projekt „Herzen, die von Herzen kommen“. Schülerinnen und Schüler engagieren sich hier über mehrere Schulstufen hinweg und fertigen jedes Jahr rund 300 Herzkissen für Frauen nach Brustoperationen an. Diese Kissen sind ein Zeichen der Anteilnahme. Ergänzt werden sie durch persönliche Briefe und Botschaften, die Mut machen und Hoffnung schenken. Für die beteiligten Jugendlichen ist es besonders bewegend zu sehen, wie sehr ihre Arbeit den Patient:innen in einer schwierigen Lebensphase hilft und ihnen Kraft gibt.

Auf dem zweiten Platz landete die HTL Leonding mit dem Projekt „Unseen Obstacles“. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit entwickelten die Schüler:innen eine innovative Anwendung, die Barrieren im Alltag sichtbar und erlebbar macht. Mithilfe von Virtual Reality, einem echten Rollstuhl und einer beweglichen Plattform können Nutzerinnen und Nutzer nachempfinden, welche Herausforderungen Menschen im Rollstuhl täglich bewältigen müssen. Dabei wird deutlich, wie problematisch scheinbar kleine Hindernisse sein können. Das Projekt möchte vor allem das Bewusstsein für Barrierefreiheit schärfen und Entscheidungsträger dazu anregen, öffentliche Räume inklusiver zu gestalten.

Den dritten Platz belegte das Jugendrotkreuz Sierning mit „GenerationConnect“. Dieses Projekt bringt junge Menschen und ältere Personen zusammen und schafft Raum für echte Begegnungen. In gemeinsamen Aktivitäten entstehen wertvolle Gespräche, bei denen Erfahrungen geteilt und Beziehungen aufgebaut werden. Während Jugendliche soziale Kompetenzen wie Empathie und Respekt stärken, erfahren ältere Menschen Aufmerksamkeit und neue Lebensfreude. Gleichzeitig wird Einsamkeit reduziert und das Verständnis zwischen den Generationen nachhaltig gefördert.

#schongenial, dass sich das Jugendrotkreuz seit über 75 Jahren dafür einsetzt, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu stärken und Initiativen wie „Mission Humanity“ umzusetzen.

3. Platz JRK Sierning
Das JRK Sierning verbindet Generationen. Credit: OÖRK/Asanger
Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
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