Aus dieser Initiative in Kenia entwickelte sich eine Organisation, die heute unter anderem auch in Deutschland und Österreich aktiv ist. Hier unterstützt SOLWODI Frauen und Kinder, die Opfer von Menschenhandel, sexueller Ausbeutung oder häuslicher Gewalt geworden sind – mit Schutzwohnungen, Beratung und Begleitung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Kunst als Brücke zum Unsagbaren
Es gibt Themen, für die Worte nicht ausreichen. Kunst kann hier Türen öffnen, Emotionen wecken und Zusammenhänge begreifbar machen. In der Herbstausstellung „PHÖNIX. Auferstehen aus dem Schweigen“ in der Kunstrampe by Sparkasse OÖ in der Tabakfabrik Linz verschmelzen gesellschaftliches Anliegen und künstlerischer Ausdruck. Gemeinsam mit SOLWODI Linz zeigt die Künstlerin Vivien Kabar Werke, die berühren, aufrütteln und neue Perspektiven eröffnen. Ihr fotorealistischer Stil macht die Bilder auf den ersten Blick zugänglich – doch hinter der Oberfläche entfaltet sich eine tiefere Dimension. Es geht um Verletzungen, um Gewalt, aber auch um Kraft und Aufbruch. Kunst wird hier zum Sprachrohr für jene, die lange geschwiegen haben.
Ein Zeichen am Europäischen Tag gegen Menschenhandel
Nicht zufällig liegt die Eröffnung nur einen Tag vor dem Europäischen Tag gegen Menschenhandel am 18. Oktober. Die Ausstellung ist damit auch ein starkes Signal: gegen Gewalt, gegen das Schweigen – und für die Würde jedes Menschen. „PHÖNIX“ lädt dazu ein, hinzuschauen und mitzudenken.
#schongenial, wenn Unternehmen wie die Sparkasse OÖ zeigt, wie Kunst gesellschaftliche Anliegen sichtbar machen kann.