Die Anwendung befindet sich aktuell in der finalen Testphase und soll Menschen künftig bei Vorbereitung, Verhalten im Ernstfall und der Nachbereitung von Krisensituationen unterstützen. Nutzer:innen erhalten personalisierte Gefahreneinschätzungen, Checklisten zur Bevorratung sowie konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Szenarien – vom Blackout bis hin zu Naturereignissen.
REWE Group setzt auf Vorsorge statt Verunsicherung
Bemerkenswert ist dabei vor allem die Rolle der REWE Group Österreich. Das Unternehmen sieht Krisenvorsorge längst nicht mehr nur als Aufgabe von Behörden oder Einsatzorganisationen, sondern auch als gesellschaftliche Verantwortung großer Arbeitgeber und Infrastrukturpartner.
Robert Nagele, BILLA Vorstand, erklärt dazu: „Als Handelsunternehmen tragen wir Verantwortung weit über die Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs hinaus. Die REWE Group und unser Leistungsversprechen funktioniert nur mit unseren 47.000 Mitarbeiter:innen. Es geht darum, Angst zu nehmen, ein realistisches Gefühl zu vermitteln und Vorsorge leichter zu machen.“
Gerade dieser Ansatz unterscheidet die Initiative von klassischen Warnsystemen. Die App soll Vorsorge nicht abstrakt vermitteln, sondern in den Alltag integrieren. Empfehlungen zur Bevorratung können etwa direkt beim regulären Einkauf umgesetzt werden. Damit wird Krisenvorsorge niederschwelliger, praktischer und greifbarer.
Digitale Lösungen werden Teil moderner Sicherheit
Auch Andreas Hanger, Präsident des Österreichischen Zivilschutzverbandes, sieht darin einen wichtigen Schritt: „Wir sehen tagtäglich, dass es nicht an Informationen mangelt, sondern an der konkreten Übersetzung. Die neue Zivilschutz-App schließt genau diese Lücke: Sie macht Gefahren verständlich und zeigt klar auf, wie man sich vorbereiten und im Ernstfall richtig verhalten kann.“
# schongenial, wenn (über-)lebensnotwendige Informationen nicht nur zur Verfügung gestellt sondern auch verständlich und alltagstauglich aufbereitet werden.