„Ich wusste schon immer, dass ich im Sozialbereich tätig sein möchte“, erzählt die 45-jährige Mutter von zwei Kindern (19 und 16 Jahre alt). Pro Woche begleitet sie drei bis vier Familien – so wie jene von Rukiye (36) aus Perg, die im Juli ihr viertes Kind erwartet.
Vier Kinder, wenn man nicht mehr weiterweiß
Die gebürtige Französin kam 2012 durch die Heirat mit ihrem Mann Özkan (38), einem Facharbeiter, von Straßburg nach Perg. Heute sagt sie ganz klar: „Ich wüsste nicht, was ich ohne die Caritas-Familienhilfe täte.“
Besonders große Sorgen bereitet der Familie ihr drittes Kind, der eineinhalbjährige Halis. Er leidet an einer seltenen, schweren Herzmuskelerkrankung. Lange war ungewiss, ob er das erste Lebensjahr überstehen würde. „Wir haben viele Arzttermine und müssen extrem aufpassen, dass er sich nicht aufregt, nicht weint und keine Infekte bekommt. Bis er drei ist, bleibt es kritisch – danach soll es besser werden.“
Wenn der Alltag zum Kraftakt wird
Doch auch die beiden älteren Kinder (7 und 12 Jahre) brauchen Aufmerksamkeit, der Haushalt muss laufen – eine enorme Belastung für Rukiye. Über die Kinder- und Jugendhilfe erfuhr sie schließlich von der Caritas-Familienhilfe.
Entlastung, die man spürt – dreimal pro Woche
„Ich bin so dankbar. Dreimal pro Woche kommen die Caritas-Mitarbeiterinnen am Nachmittag: Sie helfen den Kindern bei den Hausübungen oder mir im Haushalt – beim Kochen, Putzen, Bügeln. Wenn ich mit dem Kleinen zum Arzt muss, weiß ich die anderen gut betreut. Oder ich erledige mal in Ruhe die Einkäufe – und meine Kinder sind in den besten Händen. Auch sie lieben ihre Familienhelferinnen. Der Stress ist deutlich weniger geworden. Das tut uns allen gut. Unser Familienleben ist viel harmonischer.“ Die regelmäßige Unterstützung schafft Raum zum Durchatmen – und hilft, den Alltag zu bewältigen. Für Rukiye ist klar: Ohne die Hilfe der Caritas wäre vieles kaum zu schaffen.
Es gibt viele Ursachen, um Unterstützung zu benötigen
Die Gründe für den Einsatz der Mobilen Familiendienste der Caritas sind vielfältig: eine anstrengende Schwangerschaft, die Geburt eines weiteren Kindes, gesundheitliche Probleme bei Kindern oder Eltern – etwa wenn sich eine Mutter nach einer Operation erholen muss.
„Viele wissen gar nicht, dass es nichts Großes oder Dramatisches braucht, um Familienhilfe in Anspruch nehmen zu können“, erklärt Christine Augl. „Wenn im Herbst die Erkältungswelle das Familienleben durcheinanderbringt, reicht das schon.“ Als zweifache Mutter weiß sie selbst, wie schnell der Alltag zur Herausforderung wird.
Wer Teil des Teams werden möchte, findet offene Stellen unter www.caritas-ooe.at/jobs.
Menschen wir Christine Augl finden wir #schongenial.