Beeindruckende Zahlen und gelebtes Ehrenamt
Ein Blick auf die Zahlen zeigt die enorme Bedeutung dieser Tradition. Laut dem Österreichischer Blasmusikverband gibt es rund 2.200 Blasmusikkapellen in Österreich mit etwa 140.000 aktiven Musikerinnen und Musikern. Zählt man unterstützende Mitglieder und Funktionär:innen hinzu, ist die Zahl der Menschen, die direkt oder indirekt eingebunden sind, noch deutlich höher. Damit zählt die Blasmusik zu den größten ehrenamtlich getragenen Kulturbewegungen des Landes. Besonders bemerkenswert ist, dass viele Kinder und Jugendliche über Musikvereine ihren Zugang zur Musik finden und so früh Teil einer starken Gemeinschaft werden.
Tradition bewahren und Zukunft gestalten
Blasmusik ist ein zentraler Bestandteil der Brauchtumspflege. Über Generationen hinweg werden Märsche, Polkas und Walzer weitergegeben und so lebendig gehalten. Gleichzeitig entwickelt sich die Szene stetig weiter: Moderne Arrangements und neue Stilrichtungen zeigen, dass Tradition und Innovation kein Widerspruch sein müssen. Gerade in einer schnelllebigen Zeit schafft die Blasmusik einen Raum für persönliche Begegnungen, Zusammenhalt und kulturelle Identität.
Die OÖ Versicherung im Takt der Blasmusik
Wie stark diese Verbindung von Tradition, Gemeinschaft und Musik auch im Alltag verankert ist, zeigt ein Blick in die OÖ Versicherung. Jedes Jahr im Juni sind im Innenhof des Unternehmens besondere Klänge zu hören, wenn sich Mitarbeiter:innen, die in Blasmusikvereinen aktiv sind, zu gemeinsamen Proben treffen. Musik wird hier zur verbindenden Sprache über Bereiche hinweg und spiegelt genau jene Werte wider, die auch die Blasmusik im ganzen Land prägen.
Der gemeinsame Einmarsch eröffnet schließlich das Hoffest und macht die gelebte Musikkultur sichtbar. Mit dabei ist auch Generaldirektor Othmar Nagl, selbst leidenschaftlicher Musiker mit fundierter Ausbildung. Unterstützt wird das Ensemble von Kolleginnen, die als Marketenderinnen ebenfalls in Vereinen engagiert sind.
#schongenial, wenn Blasmusik ist nicht nur Tradition ist, sondern zu einem lebendigen Teil des Miteinanders – auch im beruflichen Umfeld – wird.