Wie Weiterbildung zum Wettbewerbsvorteil wird

Wissenschaft & Bildung
Banner Batterien, Weiterbildung, Supply Chain Management, Dashboards
Patrick Brandtner, Alexandra Stwora, Alexander Wahl
v.l.n.r. FH-Prof. Dr. Patrick Brandtner, Alexandra Stwora, Alexander Wahl. Fotocredit: Banner

Gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. In einer Zeit, in der Märkte sich rasch verändern und Digitalisierung sämtliche Prozesse durchdringt, entscheidet vor allem das Wissen des Teams über nachhaltigen Erfolg. Besonders bemerkenswert ist es, wenn Weiterbildung nicht nur im Rahmen betrieblicher Programme stattfindet, sondern aus eigener Motivation heraus erfolgt – wie von Alexandra Stwora bei Banner Batterien. Wer sich privat weiterqualifiziert, bringt neue Impulse, wissenschaftlich fundierte Methoden und frische Perspektiven ins Unternehmen, was ein klarer Wettbewerbsvorteil sein kann.

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Pilotdashboard
Auszüge aus dem Pilotdashboard

Lernen über den Tellerrand hinaus

Unternehmen profitieren enorm, wenn Mitarbeitende Eigeninitiative zeigen und ihre fachliche Entwicklung selbst in die Hand nehmen. Berufsbegleitende Studiengänge oder zusätzliche Qualifikationen verbinden Theorie und Praxis auf ideale Weise. Das neu erworbene Wissen fließt unmittelbar in laufende Prozesse ein, bestehende Strukturen werden hinterfragt und Optimierungspotenziale sichtbar gemacht. So entsteht Innovation nicht von außen, sondern aus den eigenen Reihen.

Ein gelungenes Beispiel dafür liefert Banner Batterien unter dem Motto #schongenial – Job & Weiterbildung bestehender Mitarbeiter.

Studium trifft Praxis: Modernes Reporting für das SCM

Seit einem Jahr ist Alexandra Stwora (28) im Banner Supply Chain Management (SCM) tätig. Dort verantwortet sie das Demand- & Supply-Planning für Motorrad- (Bike Bull) und Auxiliary-(AUX) Batterien sowie die Verfügbarkeitsprüfung für Niederlassungen. Berufsbegleitend absolviert sie das Bachelorstudium „Internationales Logistikmanagement“ an der FH Oberösterreich Campus Steyr. Im Rahmen ihrer Projektarbeit analysierte sie das bestehende Kennzahlen- und Berichtswesen im Supply Chain Management (SCM) der Business Unit Automotive.

Ziel war die fundierte Analyse der aktuellen Reports, Kennzahlen und Prozesse sowie die Ableitung klarer Anforderungen für eine zukünftige Dashboard-Lösung – insbesondere im Hinblick auf die Einführung von SAP S/4HANA Public Cloud. Dabei identifizierte die Mitarbeiterin zentrale Optimierungspotenziale: hoher manueller Aufwand, überwiegend tabellarische Darstellungen in Excel sowie begrenzte Vergleichsmöglichkeiten erschwerten eine effiziente Steuerung.

Aufbauend auf ihrer Analyse entwickelte Alexandra Stwora ein Zielkonzept für moderne Dashboard-Strukturen und setzte ein skalierbares Power BI Pilotdashboard für eine spezielle Produktgruppe aus dem Hause Banner um. Dieses visualisiert Bestands- und Absatzentwicklungen übersichtlich und dient als Vorlage für weitere Produktgruppen.

Engagement, das messbaren Mehrwert schafft

Alexandra Stworas Projektarbeit zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll die Verbindung von akademischer Weiterbildung und praktischer Umsetzung ist.

Alexander Wahl ist der Leiter Supply Chain Management bei Banner und betont, dass sich ihre Bachelorarbeit bereits in Abstimmung befinde und man sich freue, die Ergebnisse ins Unternehmen einfließen zu lassen. Und CEO Mag. Werner Töpfl bestätigt: „Bravo! Danke für Alexandra Stworas Einsatz. Kontinuierliche Verbesserungen durch genauere Zahlen, Daten und Fakten sind elementar für Banner.“

#schongenial, wenn Mitarbeitende ihre Weiterbildung eigenständig vorantreiben und dadurch nicht nur persönlicher Fortschritt, sondern nachhaltiger Unternehmenserfolg entsteht.

Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
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