15 Jahre Zweite Sparkasse: Gemeinsam zurück ins Gleichgewicht

Engagement & Wissenswertes
Zweite Sparkasse, Andrea Pfeiffer, Hilfe zur Selbsthilfe, Armut, finanzielle Schwierigkeiten
Andrea Pfeiffer
Bild: Andrea Pfeiffer, Leiterin Zweite Sparkasse Linz | © Sparkasse OÖ / Eva Stiftinger

Wenn das Leben aus der Balance gerät, sind es oft nicht nur emotionale Belastungen, die Menschen zu schaffen machen. Unfälle, Trennungen, Krankheit oder Jobverlust führen schnell dazu, dass auch die finanzielle Situation ins Wanken gerät. Was für viele selbstverständlich ist – ein Konto, Beratung oder ein offenes Ohr – wird dann plötzlich zur Herausforderung. Hier beginnt das Wirken der Zweiten Sparkasse.

Jetzt Partner werden

Hilfe zur Selbsthilfe

Seit mittlerweile knapp 15 Jahren unterstützt die Zweite Sparkasse Menschen in finanziellen Schwierigkeiten. Und das auf eine besondere Weise: Pensionierte Mitarbeiter:innen der Sparkasse OÖ engagieren sich ehrenamtlich und bringen nicht nur ihr Fachwissen, sondern auch viel Empathie ein. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Bank bietet grundlegende Finanzprodukte wie ein Girokonto auf Habenbasis und begleitet ihre Kund:innen mit individueller Beratung zurück in ein stabiles Leben. Im Durchschnitt bleiben die Menschen vier bis fünf Jahre, bevor sie wieder in ein reguläres Bankverhältnis wechseln können.

Zahlen, die Hoffnung machen

Die Wirkung dieser Initiative zeigt sich auch in den Zahlen: Seit der Eröffnung der Linzer Filiale im Jahr 2011 konnten bereits mehr als 2.600 Menschen unterstützt werden. Aktuell kümmern sich rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Regionen und Fachgebieten um etwa 1.300 Kund:innen. Tendenz steigend.

Die Vermittlung erfolgt dabei ausschließlich über Organisationen wie Schuldnerhilfe, Caritas oder Neustart, wodurch sichergestellt wird, dass die Unterstützung genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Menschlichkeit im Mittelpunkt

„Aktuell betreuen wir rund 1.300 Kund:innen", sagt Andrea Pfeiffer, Leiterin der Zweite Sparkasse Linz. „Wir sehen, dass immer mehr Menschen von Armut bedroht sind, vor allem junge Erwachsene und Frauen. Zuallererst werfen wir mit ihnen einen ehrlichen Blick auf die Einnahmen und Ausgaben. Und natürlich begeben wir uns auf Ursachen-Suche, warum es sich finanziell nicht mehr ausgeht. Oft verlaufen diese Gespräche sehr emotional, hinter jedem Menschen steht ein Schicksal", erzählt sie.

Gerade diese persönlichen Gespräche sind es, die den Unterschied machen. Es geht nicht nur um Zahlen, Konten oder Budgets. Es geht um Vertrauen, um Perspektiven und darum, Menschen wieder Zuversicht zu geben. Schritt für Schritt entsteht so ein Weg zurück in ein eigenständiges finanzielles Leben.

Diese Kombination aus fachlicher Kompetenz und menschlicher Nähe finden wir #schongenial.

Dieser Beitrag fördert die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Schön, dass es so viel Positives gibt. Danke:
Zurück

Teile inspirierende Geschichten mit uns!

Wir schreiben gerne über engagierte Menschen, besondere Initiativen und soziale Aktivitäten aus deinem Umfeld! Stichworte und Kontaktdaten reichen. Wir kümmern uns um die redaktionelle Aufbereitung.

captcha