Möglich wird dieser Schritt durch die neue Produktionsstätte in Dhaka, Bangladesch, die vor kurzem eröffnet wurde. Dort entstehen vor allem Strickwaren wie T-Shirts, Poloshirts und Unterwäsche. Bei voller Auslastung bietet die Fabrik bis zu 2.400 Menschen Arbeit. Insgesamt beschäftigt Blåkläder gemeinsam mit seiner Schwesterfirma Guston rund 8.000 Mitarbeitende in Südasien.
Nachhaltigkeit beginnt in der eigenen Fabrik
Mit der hohen Eigenproduktionsquote verfolgt Blåkläder eine klare Strategie: mehr Kontrolle über Qualität, Umweltstandards und soziale Bedingungen. Die neue Fabrik ist zudem mit Solaranlagen ausgestattet, die bis zu 50 Prozent des Energiebedarfs decken, wurde nach strengen Nachhaltigkeitskriterien errichtet und ist unter anderem LEED-Platinum zertifiziert. Auch die Standortwahl und kurze Wege zu Zulieferern tragen dazu bei, Emissionen im Transport zu reduzieren. Insgesamt führen Investitionen in die eigene Infrastruktur zu deutlich geringeren klimawirksamen Emissionen in der Produktion.
Verantwortung für Menschen und Arbeitsbedingungen
Neben ökologischen Zielen steht die soziale Verantwortung im Fokus. Alle Mitarbeitenden erhalten laut Unternehmen faire, existenzsichernde Löhne sowie Zugang zu medizinischer Versorgung durch regelmäßige Untersuchungen und eine betriebsinterne Pflegekraft. Zusätzlich unterstützt ein firmeneigener Hilfsfonds Beschäftigte in finanziellen Notlagen. Blåkläder betont, dass gute Arbeitsbedingungen in der Textilbranche weiterhin keine Selbstverständlichkeit sind und setzt bewusst auf ein Modell der Wertschätzung und Nachhaltigkeit.
Ein System, das Verantwortung übernimmt
Während viele Marken auf ausgelagerte Lieferketten setzen, geht Blåkläder konsequent den Weg der Eigenproduktion und bündelt Verantwortung im eigenen Unternehmen.
#schongenial, weil 98 % Eigenproduktion nicht nur eine Zahl sind, sondern ein konkretes Versprechen für mehr Kontrolle, Fairness und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.