Gemeinsam mit ihrer Mehrheitseigentümerin, der Anteilsverwaltung Sparkasse OÖ, sowie der Katholischen Privatuniversität Linz lud die Sparkasse OÖ zur Diskussion über Fairness, Fortschritt und Gerechtigkeit. Und darüber, wie sich diese Werte im wirtschaftlichen Alltag tatsächlich verankern lassen.
Zwischen Anspruch und Umsetzung
Den zentralen Impuls setzte Politik- und Kommunikationswissenschaftler Peter Filzmaier mit seiner Keynote „Fairness, Fortschritt und Gerechtigkeit: Jeder ist dafür und keiner tut was?“. Er beleuchtete das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Konsens und realem Handeln. Während Fairness und Gerechtigkeit rhetorisch kaum umstritten sind, zeigt sich in der Praxis oft eine deutliche Lücke.
Filzmaier argumentierte, dass nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg zunehmend von Glaubwürdigkeit abhängt. Unternehmen müssten Verantwortung nicht nur kommunizieren, sondern konsequent leben. Fortschritt bedeute daher, Innovation und Gewinnstreben mit fairen und gerechten Handlungsweisen zu verbinden; nicht als Zusatz, sondern als integralen Bestandteil unternehmerischer Strategie.
Verantwortung als strategischer Faktor
Im anschließenden Podium diskutierten Mag.a Stefanie Christina Huber (Generaldirektorin, CEO & CFO der Sparkasse OÖ), Dr. Peter Filzmaier, Dr. Georg Emprechtinger (geschäftsführender Eigentümer TEAM 7) und Dr. Bernd Ziegler (Katholische Privatuniversität Linz) über die Rolle der Wirtschaft als gesellschaftliche Gestaltungskraft.
Dabei ging es um die Frage, welche Rahmenbedingungen faire Politik fördern, wie nachhaltiger Fortschritt gelingen kann und wie ethische Prinzipien im täglichen Wirtschaften konkret umgesetzt werden. Huber betonte die Vorbildfunktion von Banken und Unternehmen: Wirtschaft müsse so gestaltet werden, dass sie breiten gesellschaftlichen Mehrwert schafft. Fairness und Fortschritt seien kein Widerspruch, sondern die Basis eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells.
Als persönlicher Teilnehmer dieser Veranstaltung bleibt mir nur ein Resümee: #schongenial!