Ziel war Stowe in Vermont, wo die berühmte von Trapp-Familie lebt – bekannt durch „The Sound of Music“ und seit 2010 Betreiber einer eigenen Brauerei. Der Anlass? Eine Wiederbegegnung österreichischer Braukunst mit amerikanischem Unternehmergeist.
Johannes von Trapp, letzter direkter Nachkomme von Georg und Maria von Trapp, erzählte, dass er das österreichische Bier vermisse. Das war der Grund, warum die Familie eine eigene Brauerei gründete. Gemeinsam mit seinem Sohn Sam suchte er nach einem Partner, um echtes österreichisches Bier zu brauen – und fand ihn in Peter Krammer, dem Braumeister von Hofstetten in fünfter Generation.
Ein Zwicklbier als Brücke zwischen Welten
Die Idee nahm rasch Gestalt an: Ein historisches Zwicklbier, das Geschichten beider Familien vereint. Dafür reiste nicht nur die Familie Krammer nach Vermont, sondern auch wertvolle Zutaten aus dem Mühlviertel. Malz aus der alten Gerstensorte „Heines Haisa“ sowie der kräftige „Malling Hopfen“ machten sich auf den Weg in die USA. In Stowe entstand daraus ein Bier, das den Geschmack vergangener Zeiten wiederbelebt – charaktervoll, herb und voller Tradition. „Bier verbindet“, sagte Peter Krammer beim gemeinsamen Anstoßen mit Johannes von Trapp.
Drei Generationen, ein gemeinsamer Sud
Am Brautisch trafen drei Generationen beider Familien zusammen. Österreichische und amerikanische Kulinarik verschmolzen: Schnitzel und Sauerkraut begegneten Burger und Bier. Auch die Gäste der von Trapp Bierhalle durften Hofstettner Biere verkosten und bekamen so einen Vorgeschmack auf die transatlantische Zusammenarbeit.
Der limitierte Sondersud wird zunächst in den USA verkauft, einige wenige Dosen finden ihren Weg zurück nach Österreich.
#schongenial wenn jahrhundertealte österreichische Brautradition und amerikanischer Pioniergeist über Kontinente hinweg ein Bier schaffen, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft genussvoll verbindet.