Ein Bier zur Hochzeit und zur Geburt des Oktoberfests
Seinen historischen Ursprung hat das Hochzeitsbier im Jahr 1810. Damals feierte Kronprinz Ludwig von Bayern die Hochzeit mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Zu Ehren dieses Ereignisses wurde auf einer Wiese vor den Toren Münchens ein großes Pferderennen veranstaltet und zwar genau auf jener Wiese, die später als Theresienwiese weltberühmt wurde. Das Fest kam so gut an, dass es im Jahr darauf wiederholt wurde. Schausteller, Musik und Bier kamen hinzu. Das Oktoberfest war geboren.
Genau an dieses Hochzeitsfest erinnert das Original Hochzeitsbier. Weil der Name „Oktoberfestbier“ rechtlich geschützt ist, trägt es in Hofstetten bewusst einen anderen, aber nicht weniger passenden Namen. Gebraut wird es nach dem Vorbild jener Festbiere, wie sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts ausgeschenkt wurden: vollmundig, ausgewogen und mit festlichem Charakter.
Vom alten Sudhaus bis über den Atlantik
Erstmals eingebraut wurde das Original Hochzeitsbier im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Partner B. United und dem Bierimporteur Mathias Neidhart. Seither entsteht es jedes Jahr im März im historischen Sudhaus von 1929. Verwendet wird zu 100 Prozent Münchner Malz, das dem Bier seine Tiefe und seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Über den Sommer darf es in aller Ruhe reifen, bevor es Anfang September in Flaschen abgefüllt wird.
Ein besonderer Teil des Bieres tritt jedoch schon im August eine weite Reise an: gekühlt im Tank geht es per Schiff in die USA, wo es direkt vor Ort in Fässer und Dosen abgefüllt wird. So bleibt die Qualität optimal erhalten. Ein limitierter Teil bleibt jedes Jahr aber auch in Österreich.
Solch ein flüssiges Stück Tradition, das zeigt, wie lebendig Geschichte sein kann, wenn man sie mit Sorgfalt, Zeit und Leidenschaft braut, finden wir #schongenial.